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Stamsried

Stamsried ist ein attraktiver Wohnort

Seit der Bürgerversammlung im Frühjahr 2018 hat sich viel in Stamsried getan.
Jakob Moro

210 Einwohner, davon 170 mit 14 verschiedenen Nationalitäten, leben am Glocknerhof. Foto: Jakob Moro
210 Einwohner, davon 170 mit 14 verschiedenen Nationalitäten, leben am Glocknerhof. Foto: Jakob Moro

Stamsried.War damals noch die Engstelle an der Staatsstraße beim Anwesen Ederer ein großes Thema, ist dies heute abgehakt. Diese Engstelle gibt es nicht mehr.

Vor Kurzem war erneut Bürgerversammlung. Rund 20 Bürger ließen sich im Gasthaus Greiner von Bürgermeister Bauer über die derzeitige Situation des Marktes informieren. Mit einer Powerpoint-Präsentation führte Bauer durch den Abend. Der Markt Stamsried hat derzeit 2264 Einwohner, um rund 90 mehr als vor fünf Jahren, bei einer sehr hohen Fluktuation. 880 Zuzüge stehen 778 Wegzügen 2014 gegenüber. Dies sei vor allem auf die Belegung im Sondergebiet „Glocknerhof“ und den wesentlich höheren Anteil an ausländischen Mitbürgern zurückzuführen. Auch die Schaffung von Baugebieten wirke sich jetzt aus.

Im Glocknerhof leben derzeit 210 Einwohner, davon 170 mit 14 unterschiedlichen Nationalitäten. Der Glocknerhof ist komplett bis auf die Gastronomie vermietet. Alle früher selbstständigen Gemeinden haben bis auf die ehemalige Gemeinde Hitzelsberg weniger Einwohner als der „Glocknerhof“.

Im gesamten Marktbereich Stamsrieds leben Bürger aus 23 verschiedenen Nationalitäten, so Bauer. Dies verändert auch die Situationen an der Stamsrieder Grundschule und des Kindergartens. Der Markt baut eine kommunale Kindertagesstätte, die Trägerschaft übernahm der BRK-Kreisverband Cham. Derzeit laufen die Planungen. Es wird mit Baukosten (Grundstück, Erschließung, technische Anlagen und dergleichen) von rund 2 360 000 Euro gerechnet.

61 Euro kostet der Quadratmeter voll erschlossenes Baugrundstück „Am Großen Stein“ in dem neu erschlossenen Baugebiet, teilte Bauer mit. Wenn das gesamte Baugebiet „Am Großen Stein“ voll bebaut ist, stehen dort 64 Häuser. Mit der ersten Erschließung „Am großen Stein“ wurde 2013 begonnen. Vorgesehen waren 25 Ein- und Zweifamilienhäuser. Die ersten Häuser wurden im Frühjahr 2014 gebaut. Die verkehrsgünstige Ortslage zwischen Cham, Roding, Neunburg vorm Wald und Rötz macht Stamsried zum attraktiven Wohnort. Schnell waren die Bauparzellen „vergriffen“, vor allem auch deshalb, weil der Kaufpreis moderat mit 41 Euro je Quadratmeter veranschlagt wurde und die Bauplätze mit keinem Zwang zur Bebauung belegt wurden.

Um die Wünsche weiterer Bauwerber erfüllen zu können, wurde das Baugebiet „Am Großen Stein“ um weitere 13 Bauplätze erweitert. Die Bauplätze unterlagen ab dem Tag der Beurkundung einem fünfjährigen Bauzwang, heißt, die Grundstücksbesitzer verpflichten sich, innerhalb von fünf Jahren das Grundstück mit einem bezugsfertigen Wohnhaus zu bebauen. Der Quadratmeter stieg um rund 20 Prozent von 41 Euro bei der ersten Erschließung auf 49 Euro. Die zweite Erweiterung des Baugebietes „Am Großen Stein“ läuft seit Mai. Es wurden weitere 25 Parzellen (Größenordnung 750 bis 950 Quadratmeter) geschaffen, davon sind zehn reserviert. (rjm)

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