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Region Cham
Montag, 18. Juni 2018 24° 3

Tradition

Standmarkt zog Besucher an

Nach dem Gottesdienst mit Kreuzweihe in der Wallfahrtskriche St. Leonhard waren Bummeln und Genießen angesagt.
VON JOSEF KNEITINGER

  • Korbwaren gehörten zum Angebot beim Hetzenbacher Pfingstmarkt. Foto: Kneitinger
  • Auch Gartendekorationen waren beim Standlmarkt zu bekommen. Foto: Kneitinger
  • Auch ein Holzkünstler war vertreten und zeigte sein Können. Foto: Kneitinger
  • Dekan Pfarrer Ralf Heidenreich weihte das neue Kreuz. Foto: Kneitinger
  • Vom Biergarten aus: herrlicher Blick auf die Leonhardi-Kirche Foto: Kneitinger

Zell.Höhepunkt des Hetzenbacher Pfingstfestes ist traditionell der Standmarkt am Pfingstmontag. Viele Jahrzehnte reicht diese Tra-dition nun schon zurück. Die vielen Fieranten waren kaum mehr zu zählen. Sie hatten ihre Stände und Buden von der alten B16 weg rund um die altehrwürdige Leonhardi-Kirche bis hinauf zum Waldrand aufgebaut. Kaum ein Standmarkt in der Umgebung dürfte so belebt sein wie der zum Pfingstfest in Hetzenbach – und diesen gibt es schon lange. Und schon immer waren die „Standlleut“ in großer Anzahl ver-treten gewesen, früher vor allem mit Bekleidung und Handwerkszeug für die ländliche Bevölkerung.

Zum Hetzenbacher Pfingstfest gehört auch der Dank an den Herrgott. Zum Festgottesdienst am Pfingstmontag zogen der Kreuzträger, die Ministranten und Dekan Pfarrer Ralf Heidenreich in die überfüllte Wallfahrtskirche St. Leonhard ein. Zum Gottesdienst, der vom Kirchenchor aus Zell musikalisch mitgestaltet wurde, hatten sich viele Gläubige aus der näheren und weiteren Umgebung eingefunden. In der Messe wurde auch ein neues Kreuz geweiht, das der Kreuzträger bei den Gottesdiensten beim Ein- und Auszug voranträgt. Das Material, ein alter Eisenbeschlag, stammt aus einem alten Stadel in Hetzenbach. Der Korpus ist von einem Holzkreuz ebenfalls aus Hetzenbach, gestiftet vom Mesner- und Kirchenpfleger-Ehepaar Weber und gestaltet von der Familie Baumer aus Schillertswiesen. Die Pfingstan-dacht am Nachmittag mit Liedern und Gebeten zum Heiligen Geist wurden ebenfalls von Pfarrer Heidenreich gestaltet. Bei bestem Wetter nutzten an-schließend zahlreiche Besucher die Gelegenheit, durch den traditionellen Standmarkt rund um die Wallfahrtskirche zu schlendern. Und das Angebot war groß und vielfältig. Es reichte von Schuhen, Hüten und übriger Kleidung über Handtaschen, bunte Tücher und Modeschmuck bis zu Kinderspielzeug. Selbst Fliegengitter nach Maß für alle Türen und Fenster waren neben allerlei Haushaltszubehör zu haben. Auch ein Holzkünstler zeigte sein Können.

Das kulinarische Angebot war mit allerlei Schmankerln wie Steckerlfisch, Rosswürsten, Käse, Wurst, Waffeln und Süßwaren breit gefächert. Und einige zückten auch ihren Geldbeutel, um etwas zu kaufen. Bei den Kindern begehrt waren ein leckeres Eis, gebrannte Mandeln und ein Luftballon. Natürlich waren auch Losstände vertreten. Doch auch ein gemütlicher „Ratsch“, und der Austausch aller Neuigkeiten mit alten Bekannten kam nicht zu kurz.

Und wer dann vom vielen Bum-meln müde wurde, konnte sich im oder um das Festzelt niederlassen und dem bunten Treiben zuschauen, eine Maß genießen und sich mit Gockel, Bratwürsten oder Schweinshaxen vom Haberzeth stärken. Im Festzelt spielten die Tanngrindler Musikanten auf, und am Abend war Ausklang mit einer großen Verlosung.

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