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Musik

Stehende Ovationen für das Blasorchester

Weihnachtskonzert des Pemflinger Ensembles begeisterte die Besucher in der Waffenbrunner Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.
Hans Schmelber

Am Schluss gab es stehende Ovationen für die Musiker aus Pemfling mit Leiter Mathias Achatz.  Foto: Hans Schmelber
Am Schluss gab es stehende Ovationen für die Musiker aus Pemfling mit Leiter Mathias Achatz. Foto: Hans Schmelber

Waffenbrunn.„Das Musikgut zu pflegen und das gemeindliche und kirchliche Leben musikalisch mitzugestalten“ steht als Leitbild auf der Homepage des Musikvereins Pemfling. Und weiter ist da zu lesen: „Seit 2007 liegt die musikalische Leitung der Kapelle in den Händen des Diplommusikers Mathias Achatz. Er ist für den Musikverein ein Glücksgriff. Mit pädagogischem Geschick und fachkundlicher Führung gelingt es ihm, junge Leute für die Blasmusik zu begeistern und sie musikalisch zu fördern...“

Und Achatz hatte auch das gesamte Konzertprogramm für den Nachmittag zusammengestellt. Die Kirche Mariä Himmelfahrt war schon lange nicht mehr so voll besetzt wie am Sonntagnachmittag, und die Besucher bekamen ein Weihnachtskonzert mit einer Klangfülle der besonderen Art geboten.

„Mentis“ von Thiemo Kraas war die Startmelodie im Teil eins. Für sein Werk „Mentis“ – lateinisch für „Besinnung“ – wählte er zwei Lieder, die für ihn persönlich zu den schönsten Liedern der Adventszeit gehören: das erwartungsvoll-festliche „Macht hoch die Tür“ sowie das zarte und innige „Maria durch ein‘ Dornwald ging“. Das Klarinetten-Quartett ließ dem ein Allegro Moderato von Domenico Cimarosa folgen, und das Blechbläserensemble präsentierte dann eine Bläserweise. Alle zusammen durften mitsingen beim Kirchenlied „Kündet allen in der Not“. Monika Zistler verkündete dann den Besuchern, dass Advent heißt: „Ruhiger werden. Manchmal sagt Stille so viel mehr als alle Worte dieser Welt.“

Teil zwei startete mit dem Psalm 148 von Alfred Bösendorfer. Der „Psalm 148“ hat seinen Ursprung in Augsburg und Bamberg und erklingt heute in Form des beliebten Kirchenlieds „Erfreue dich Himmel, erfreue dich Erde“ in zahlreichen Gottesdiensten und Messfeiern. „Simple Gifts“, einfache Geschenke, spielte das Flötenduo, und das Blechbläserensemble folgte mit einer Bläserweise. „O Heiland reiß die Himmel auf“ wurde danach wieder von allen gesungen. „Bereite deinem Heiland ein Krippchen“, vorgelesen von Marianne Winkelmaier, beendete den Teil zwei.

Teil drei begann mit dem eindrucksvollem „Transeamus usque Bethlehem“. Das Klarinetten-Quartett folgte mit einem Hirtenlied, das Flötenduo spielte darauf ein Andantino von W.A. Mozart, und danach sangen alle das Kirchenlied „Komm du Heiland aller Welt“. Den besinnlichen Teil sprach Pfarrer Reißer.

Mit „Sweet Bells Fantasy“ begann der letzte Abschnitt. Der österreichische Komponist Martin Scharnagl präsentiert mit dieser Komposition eine kreative Fantasie über das bekannte deutsche Weihnachtslied „Süßer die Glocken nie klingen“. Es folgte eine Bläserweise, und dann erklang „Pollinger Weihnachtsmusik“, gespielt vom Klarinetten-/Flöten-Quintett.

Zum letzten Mal sangen alle Besucher „Tochter Zion“. Pfarrer Michael Reißer bedankte sich bei allen Akteuren und für den guten Besuch. Das letzte Stück des Konzerts war das bekannte „Highland Cathedral“, bei dem das Blasorchester des Musikvereins Pemfling-Grafenkirchen nochmals sein Können und sein grandioses Klangvolumen zeigte. Danach gab es stehende Ovationen, und der tolle Applaus brachte auch noch eine Zugabe. Der klangvolle Nachmittag, der die Herzen der Besucher berührte, endete mit dem nochmals gespielten „Erfreue dich Himmel“.

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