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Region Cham
Samstag, 22. September 2018 17° 3

Städtepartnerschaft

Stelldichein der Senioren

„Generation 60 +“ aus Furth und Domažlice verbrachte gemeinsam frohe und unterhaltsame Stunden im ATT.

  • Mit Europafähnchen zogen die AWO-Tanzgirls in das Tagungszentrum ein, um danach gekonnt Tänze aufzuführen. Foto: fkr
  • Zeigten sich erfreut über das gelungene Treffen: Wera Müller, Dolmetscherin Eva Rendl-Wypior, Sandro Bauer, Brigitte Klappenberger, Miroslav Mach, Hana Hrušková und Petra Sutnerová. Foto: fkr
  • Die Jugendtanzgruppe der Pastritztaler unter der Leitung von Beate Stoiber erfreute mit ihrem erfrischenden Auftritt die Senioren. Foto: fkr
  • Die Damen der Seniorengruppe von Domažlice bei ihrem gekonnten Auftritt Foto: fkr

Furth im Wald.In Freundschaft und Wertschätzung gut nachbarschaftlich miteinander verkehren, das ist laut Brigitte Klappenberger, der Vorsitzenden des Seniorenbeirats, das Ziel der Treffen der Senioren aus Domažlice und Furth. Dieses ging am Dienstagnachmittag zum 13. Mal über die Bühne. Die Zusammenkünfte finden abwechselnd in den beiden Partnerstädten statt. Desmal war das Treffen im Tagungszentrum angesagt, das bestens gefüllt war von der „Generation 60 +“, wie es Klappenberger ausdrückte.

Es wurden dabei den Senioren von beiden Seiten der Grenze weg von allen Sorgen und Nöten ein paar frohe und unterhaltsame Stunden geboten. Brigitte Klappenberger hatte mit ihrem Team einmal mehr alles bestens organisiert, und welcher Wertschätzung sich diese Treffen erfreuen, wurde einmal mehr durch die Anwesenheit der beiden Bürgermeister Miroslav Mach und Sandro Bauer deutlich.

Klappenberger begrüßte auch Stadträtin und Sozialreferentin Wera Müller sowie die neue Leiterin des Altenheims Domažlice, Hana Hrušková, und deren Stellvertreterin Petra Sutnerová. Ein Gruß galt zudem Dolmetscherin Eva Rendl-Wypior. Zu den Gästen gehörten auch die Bewohner des BRK-Seniorenheims mit ihren Betreuerinnen und Heimleiter Stefan Hupf.

Eine neue Chefin

Klappenberger zeigte sich erfreut, dass trotz der erst kürzlich über Furth hereingebrochenen Unwetter-Katastrophe die Senioren so zahlreich gekommen waren, sich nicht entmutigen haben lassen und wieder nach vorne blicken. Das grenzüberschreitende Treffen finde zum 13. Mal statt, und alle würden mit ihrem Kommen beweisen, dass Interesse an diesen Zusammenkünften besteht. Nicht unerwähnt ließ Klappenberger, dass es im Altenheim Domažlice einen Wechsel gab, denn die allseits beliebte Vendula Klimentová sei in den Ruhestand gegangen und als deren Nachfolgerin stellte sie Hana Hrušková vor, deren Stellvertreterin Petra Sutnerová ist. Die Seniorenbeiratsvorsitzende richte an Klimentová ein herzliches Dankeschön für die verständnisvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Klappenberger war guten Mutes, dass dieses herzliche Miteinander auch mit den beiden neuen Leiterinnen weitergeführt wird. Diesen wünschte sie viel Energie, Glück und Erfolg bei der Arbeit für und mit ihren Senioren.

Bürgermeister Bauer zeigte sich erfreut, dass wieder ein unterhaltsames Programm zusammengestellt wurde. Sein Dank richtete sich an die Organisatoren, wobei er besonders Seniorenbeiratssprecherin Brigitte Klappenberger und deren Mitstreiter im Seniorenbeirat, die Damen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit DJ Günther Böhm und den „Topstar“ der Volksmusik, Karl Schreiner, sowie den Nachwuchs der Pastritztaler und die Tanz-Damen aus Domažlice besonders erwähnte. Bauer wünschte allen Teilnehmern viel Spaß und gute Eindrücke und sprach die Hoffnung auf ein Wiedersehen im Jahr 2019 aus.

Sein Amtskollege Miroslav Mach aus Domažlice würdigte in seinem Grußwort die Arbeit von Vendula Klimentová, deren Einsatz nun auch ein Haus für Alzheimer-Kranke in Domažlice zu verdanken sei. Mach äußerte sich froh darüber, dass eigentlich die Grenzen nicht mehr existieren. Sein Wunsch sei es, dass die Grenze auch in der Zukunft immer offen sein wird.

Die neue Leiterin des Altenheims Domažlice, Hana Hrušková gab zu, dass sie bisher noch keinem Treffen beiwohnen konnte, obwohl sie seit acht Jahren im Altenheim tätig ist. Sie wisse aber, dass diese Zusammenkünfte immer sehr angenehm waren. Ihre Vorgängerin Vendula Klimentová bezeichnete sie als den guten Geist in der Gesellschaft der Senioren. Hrušková versprach, an diese Freundschaft anknüpfen zu wollen, auch wenn sie bekannte, dass es nicht einfach sei, in die Fußstapfen von Klimentová zu treten. Hrušková lud danach für 2019 zum 14. Treffen nach Domažlice ein.

Im Verlauf des gelungenen Nachmittags bei Kaffee und Kuchen sowie Getränken boten AWO-Damen unter der Leitung von Edeltraud Sander und DJ Günther Böhm, der Auhofbauer Karl Schreiner, die Pastritztaler-Jugendtanzgruppe sowie die Tanzdamen aus Domažlice ein abwechslungsreiches Programm, für das es viel Beifall gab.

Die Überraschung der AWO

Nach rund zwei Stunden wurden noch obligatorisch Geschenke ausgetauscht. Brigitte Klappenberger nützte dabei auch die Gelegenheit, sich bei allen Gönnern und Spendern zu bedanken, wobei sie besonders die Raiffeisenbank und Büro-Breu, die Bäckereien Andreas Gruber, Limmer und Lehminger sowie die Gärtnerei Mühlbauer, Daniel Siegl vom ATT und den Hausmeister Norbert Rieger erwähnte.

Ferner galt Klappenbergers Dank den Mitgliedern der AWO und des Seniorenbeirats für ihre Kuchenspenden sowie allen Mitwirkenden. Für eine Überraschung hatte noch die AWO gesorgt, denn es wurden an alle Teilnehmer kleine Likörfläschen verteilt. Mit einem Spruch des hl. Augustinus beendete die Vorsitzende ihre Dankesworte: „In uns muss brennen, was wir in anderen entfachen wollen.“ (fkr)

Auhofbauer Karl Schreiner war einmal mehr der Star des Nachmittags.

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