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Region Cham
Mittwoch, 15. August 2018 24° 6

Veranstaltungsreihe

Stodl-Kino – die fünfte

„Die Welt ist bunt“ lautet das Motto im Mehrgenerationenhaus – und auch ein Kinder-Kinostodl ist noch geplant.

Im fünften Jahr öffnet sich die Tür zum Stodl-Kino: Martina Mathes, Susanne Nock und Sepp Liegl (v. l.) stellten das Programm vor. Foto: Brandt
Im fünften Jahr öffnet sich die Tür zum Stodl-Kino: Martina Mathes, Susanne Nock und Sepp Liegl (v. l.) stellten das Programm vor. Foto: Brandt

Waldmünchen.Es ist das fünfte Mal, dass das Mehrgenerationenhaus (MGH) Waldmünchen in seinem Stodl interessante Filme in außergewöhnlicher Umgebung anbietet. Das Motto der Filme heißt in diesem Jahr „Die Welt ist bunt“. Entsprechend bunt ist auch die Auswahl der Filme, die sicherlich wieder viele Besucher in den Stodl locken wird. Die 2. Vorsitzende des Trägervereins des MGH, Martina Mathes, und die Vorsitzende der Volkshochschule Waldmünchen-Rötz, Susanne Nock, stellten die Filme jetzt vor.

Los geht es am Freitag, 8. Juni, mit dem Film „Dreiviertelmond“ aus dem Jahr 2011. In der humorvollen Komödie wird Hartmut Mackowiak, gespielt von Elmar Wepper, nach 30 Jahren Ehe plötzlich von seiner Frau verlassen. Er muss jetzt sein Leben völlig neu ordnen. Als er ein sechsjähriges türkisches Mädchen mutterseelenallein mitten in Nürnberg trifft, findet der alte Griesgram einen neuen Zugang zum Leben.

Am Mittwoch, 4. Juli, folgt der Film „Madame Mallory und der Duft von Curry“. In diesem Film spielt Helen Mirren die Hauptrolle der Madame Mallory. Zwei nah beieinanderliegende Restaurants werden kulturell unterschiedlich mit indischer und französischer Küche geführt. Der anfängliche Zwist zwischen den Betreibern der Restaurants eskaliert, wird aber im Laufe der Geschichte von den Protagonisten überwunden.

Der 3. Film mit dem Titel „A united Kingdom“ am Donnerstag, 9. August, basiert auf außergewöhnlichen wahren Begebenheiten. 1947 verliebt sich der König von Botswana in eine Londoner Büroangestellte. Ihre Heirat wird von den Familien und den Regierungen abgelehnt, doch ihre Liebe war stärker als jedes Hindernis.

In der britischen Filmkomödie „Alles koscher“ am 21. September macht Mahmud Nasir, ein überzeugter Moslem, nach dem Tod seiner Mutter eine Entdeckung, die sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Er muss feststellen, dass er nicht nur ein Adoptivkind, sondern auch ein Jude ist. Um seinem kranken Vater als Jude unter die Augen treten zu können, begibt er sich bei einem jüdischen Taxifahrer in die religiöse und kulturelle Lehre.

Mit dem Film „Der verlorene Bruder“ am 7. Oktober endet die diesjährige Saison. Der Film führt in die fünfziger Jahre und schildert eine dramatische Familienzusammenführung.

Jeweils vor dem Hauptfilm, der um circa 20 Uhr beginnt, wird um 19.30 Uhr ein Vorfilm gezeigt. Sepp Liegl hat dafür, nun schon im 4. Jahr, wieder eine interessante Auswahl getroffen. Ihm ist es wichtig, dass Ereignisse gezeigt werden, die schon längere Zeit zurückliegen. Mancher Waldmünchener wird sich in den Filmen aber wiederfinden können.

Als Vorfilme werden „Standlmarkt 1994“, „Jumelage / Besiegelung Städtepartnerschaft 1993“, „Festzug altes Handwerk 2003“, „Herbstfest 1995“ und „BRK-Vorführung am Marktplatz 1989“ zu sehen sein. Zusätzlich zu diesen Filmabenden kündigte Susanne Nock an, dass es 2018 auch einen Kinder-Kinostodl geben wird. Außerdem sind weitere Themenabende mit ausgewählten Filmen geplant. (wbr)

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