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Streit um Bepflanzung

Der Vorplatz des Rathauses wird neu gestaltet. Das Gebäude soll barrierefrei werden, das verzögert sich aber noch etwas.
Jakob Moro

Die Gestaltung des Vorplatzes und die Inbetriebnahme des Aufzuges im Rathaus verzögern sich.  Foto: Jakob Moro
Die Gestaltung des Vorplatzes und die Inbetriebnahme des Aufzuges im Rathaus verzögern sich. Foto: Jakob Moro Foto: Jakob Moro/Jakob Moro

Stamsried.Der Tagesordnungspunkt „Gestaltung des Vorplatzes zum Stamsrieder Rathaus“ löste eine umfassende Debatte in der jüngsten Marktratssitzung aus. Friedrich Costa vom Architekturbüro Schnabel und Partner hatte zwei Gestaltungsvarianten zum Neubau des Rathausvorplatzes vorgestellt. Zweiter Bürgermeister Michael Winkler und Marktrat Wolfgang Breu ergänzten die Erklärungen.

Knackpunkt waren die geplanten Grünflächen. Für den Architekten waren diese wichtig: „Grün soll beim relativ kleinen Vorplatz dabei sein und harmonisch auf die Besucher wirken“, sagte Costa. Doch die Pflanzen würden es erfordern, dass sich eine Fachkraft ganzjährig um diese kümmert. „Man kann nicht Millionen Euro investieren und dann nicht mehr pflegen“, sagt er, immerhin würden hier auch viele Steuergelder fließen.

Nach längerer Diskussion einigten sich die Markträte auf eine modifizierte, angepasste Form der Variante eins des Architekturbüros Schnabel und Partner. Bei dieser Variante stehen zwei dominante Bäume am Vorplatz sowie die Stelen der Gemeindepartnerschaften. Bisher gab es vier Brennstellen vorm Rathaus. Diese werden abgebaut und durch zwei Brennstellen des Typs Trilux, Publisca, LED 27 Watt, ersetzt. Fünf bodengleiche Blumenbeete rahmen den Platz ein. Zwei Sitzbänke, eine links, die andere rechts vom Eingang zum Rathaus laden Besucher zum Verweilen ein. Die vier Fahnenmasten werden weiterhin vorm Rathaus stehen, auch der Brunnen bleibt erhalten. Ferner soll es unmittelbar vorm Rathaus einen Parkplatz für Behinderte geben. Der Vorplatz wird teilweise gepflastert, die Restfläche mit Rasen begrünt.

Michael Winkler betonte, es sei ihm wichtig, dass die Fläche symmetrisch zum Brunnen angelegt werde. Probleme bereitet der weitere Fortgang der Arbeiten, sagte Bürgermeister Herbert Bauer. Denn für das Pflaster mit rund 40 Quadratmetern bestehe derzeit eine längere Lieferzeit.

Den Gesprächen unter den Markträten war zu entnehmen, dass die Vorplatzgestaltung rund 50000 Euro kosten werde. Erst wenn alles fertig ist, könne auch der Aufzug im Rathaus, der zu den Büros im angehobenen Erdgeschoß und ins Obergeschoß zu den behindertengerechten Toiletten und zum Sitzungssaal führt, in Betrieb genommen werden. (rjm)

Die Geschichte

  • Umbau:

    1979 beschloss der Marktgemeinderat, das dann leerstehende Gebäude zu sanieren und umzubauen, um es künftig als Rathaus zu nutzen. (rjm)

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