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Stressfrei auf den Wertstoffhof

Die Kreiswerke geben Tipps für die stressfreie Entsorgung von Wertstoffen auf dem Wertstoffhof und bitten um Verständnis.

Die ganz normale Warteschlage vor dem Wertstoffhof Cham an einem Donnerstag  Foto: Thomas Hersina
Die ganz normale Warteschlage vor dem Wertstoffhof Cham an einem Donnerstag Foto: Thomas Hersina

Cham.Landkreis 25 Prozent mehr Material und viele Kleinanlieferungen sorgen für lange Warteschlangen an den Wertstoffhöfen im Landkreis. Die Bürger können wesentlich dazu beitragen, das Verkehrschaos und den damit verbundenen Stress aller Anlieferer zu minimieren. Dazu geben die Kreiswerke Cham noch einmal folgende wichtige Hinweise und Tipps: Sinnvolle Vorsortierung der Wertstoffe zu Hause, keine Kleinmengen und Einzelgegenstände anliefern, Verzicht auf unnötige Entrümpelungsfahrten, ordnungsgemäße Entsorgung von Restmüll über Mülltonne oder die Müllumladestation des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf, gegenseitige Rücksichtnahme und Befolgung der Anweisungen des Wertstoffhof-Personales sind ihrer Ansicht nach die Lösung die Lösung.

Die Corona-Pandemie sei auch für die Kreiswerke Cham, die Städte, Märkte und Gemeinden als Wertstoffhofbetreiber und alle Unternehmer die am Wertstoffhofsystem beteiligt sind eine enorme Herausforderung. Im März 2020 musste – trotz Ausgangsbeschränkungen – auf den Wertstoffhöfen eine Zunahme der Wertstoffmenge um 25 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren abgearbeitet werden. Im April waren ähnliche Steigerungen festzustellen. Die Kreiswerke Cham versuchten derzeit in Zusammenarbeit mit den Gemeinden – dort wo es möglich ist – auch mit zusätzlichem Personal und verlängerten Öffnungszeiten einen einigermaßen strukturierten Wertstoffhofbetrieb im Landkreis Cham aufrechtzuerhalten.

Auch die Anlieferer könnten ihren Beitrag leisten, wenn sie folgende Hinweise beachten:

Die Fahrt zum Wertstoffhof wird erst dann vorgenommen, wenn eine entsprechende Menge an „Verpackungswertstoffen“ angefallen ist (z. B. ein Kofferraum voll).

Wenn die Wertstoffe bereits zu Hause sauber und entsprechend den Sammelfraktionen auf dem Wertstoffhof vorsortiert werden, können diese ohne großen zeitlichen Aufwand in die Wertstoffcontainer umgeleert werden.

Die Anlieferer müssen am Wertstoffhof ihre Materialien selbst einwerfen, da das Personal die Wertstoffe der Kunden nicht mehr anfassen darf. Die Kreiswerke bitten um Verständnis, wenn ältere Bürge manchmal etwas langsamer agieren.

Bei der Entsorgung von „Abfällen“ aus Aufräum- oder Ausmistaktionen von Dachboden, Keller, Garage oder Schuppen sind die meisten Abfälle eben nicht für die Entsorgung auf dem Wertstoffhof geeignet, sondern müssen zum Rest- oder Sperrmüll. Beispiele hierfür sind Baukunststoffe, Teichfolie, Zelt, Gummiboot, etc.

Auch eine Handvoll kaputter Dachziegel (Bauschutt), ein uralter verstaubter Kühlschrank (Elektroschrott) oder das verrostete Fahrrad (Eisenschrott) können noch ein bisschen zu Hause warten, bis sich die Entsorgungslage wieder normalisiert hat.

Die Zugangs- bzw. Zufahrtsbeschränkungen zum Wertstoffhof basieren auf den gesetzlichen Vorgaben und müssen, wie die Mindestabstände von den Kunden und vom Personal eingehalten werden.

Seit mehr als 20 Jahren leisten die Wertstoffhöfe im Landkreis Cham einen wertvollen Beitrag zur Entsorgungssicherheit für die Landkreisbürger. Tausende Tonnen von Wertstoffen wurden in dieser Zeit in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Bis zu 28 unterschiedliche Fraktionen kann man über die Wertstoffhofschiene sinnvoll verwerten lassen.

Die Kreiswerke Cham und das Wertstoffhofpersonal bedanken sich bei allen geduldigen Landkreisbürgern in der Warteschlange für ihr Verständnis und freuen sich über jedes Lächeln, auch das hinter einer Schutzmaske. Für Fragen zum Betrieb der Wertstoffhöfe steht Thomas Hersina, Tel. (09971) 78 573, von den Kreiswerken Cham zur Verfügung.

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