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Bildung

Tablets im Schul-Praxistest

Tiefenbacher Drittklässler legen für drei Wochen Stift und Heft zur Seite. Erstes lautet Fazit: „Das ist super!“

Ob mit Tablet oder auf Papierblatt, die Aufgaben sind manchmal schwierig zu lösen. Foto: wik
Ob mit Tablet oder auf Papierblatt, die Aufgaben sind manchmal schwierig zu lösen. Foto: wik

Tiefenbach.Der Umgang mit Smartphone, PC oder Laptop ist für die junge Generation eine Selbstverständlichkeit. Ob die Geräte neben den IT-Fächern im normalen Unterricht ebenfalls von Nutzen sein können, untersucht zurzeit die dritte Klasse der Grundschule Tiefenbach. Sie nimmt an einem Versuch teil, Tablets in den Unterrichtsalltag zu integrieren. Auf Initiative von Barbara Kussinger erhielt die Schule einen Klassensatz Tablets von der Firma Snappet, einem offiziellen Partner von Schulen und Schulträgern, und kann nunmehr drei Wochen damit arbeiten.

Der Unterrichtsplaner bietet vielfältige Lerninhalte, die der Lehrer gezielt freigeben kann. Über 45 000 interaktive Aufgaben in Mathematik, Deutsch, DaZ (Deutsch als Zweitsprache) und Medienkompetenz können individuell bearbeitet werden. Das „Lehrercockpit online“ ermöglicht der Lehrkraft eine Übersicht über den Leistungsfortschritt und den Leistungsstand der Schüler. Mitgeliefert wurde auch ein vorkonfigurierter WLAN-Router zur Anbindung an das Schulnetz.

Trotz dieser guten Voraussetzungen blieb noch viel Installationsarbeit, die einmal mehr von Klaus Rückerl im Ehrenamt erledigt wurde. Vielen Dank sagte Schulleiterin Bernadette Unverzart daher ihrem ehemaligen Kollegen. Sie hörte sich auch bei den Schülern um, was diese zu der neuen Technik sagen. „Das ist super!“, lautete der Kommentar der Drittklässler. (wik)

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