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Bad Kötzting

Tai-Chi für mehr Lebensfreude

Eigentlich ist es ein Kampfsport. In Bad Kötzting soll Tai-Chi für Stressabbau und mehr Fitness sorgen.
Von Rainer N. Heinrich

Seit zwei Jahren üben sich die Teilnehmer fleißig im Tai Chi, um Körper und Geist zu stärken. Foto: Rainer N. Heinrich
Seit zwei Jahren üben sich die Teilnehmer fleißig im Tai Chi, um Körper und Geist zu stärken. Foto: Rainer N. Heinrich

Bad Kötzting.Vor zwei Jahren gab die Ambulanz der TCM-Klinik Bad Kötzting Personen jeden Alters mit dem Angebot „Tai-Chi“ ein Mittel zur Gesunderhaltung von Körper und Geist an die Hand. Seitdem übt sich eine Tai-Chi-Gruppe jeden Donnerstag entweder im Kurpark oder im Sportraum des Sinocur-Präventionszentrums in dieser traditionellen chinesischen Bewegungskunst und stärkt auf diese Weise ihre Fitness.

Geleitet wird das Training von der TCM-Diplomtherapeutin und Tai-Chi-Lehrerin Susanne Hoyer, die Tai-Chi als „chinesische Kampfkunst mit entschleunigtem Bewegungsablauf“ definiert. „Tai-Chi fördert die Beweglichkeit der Wirbelsäule und der Gelenke, kräftigt die Muskulatur, trainiert das Koordinierungsvermögen, hilft auch, gelassener zu werden und positive Stimmung gegenüber sich selbst und den Mitmenschen einzuüben. Kurzum: Es führt zu mehr Lebensfreude“ , sagt Hoyer.

Die Bewegungen werden in einer festgelegten Choreographie nach den Tai-Chi Prinzipien ausgeführt. Das Training folgt immer dem gleichen Ablauf. „Nicht der Kopf, sondern das Körpergedächtnis soll sich durch die regelmäßigen Wiederholungen automatisch den Ablauf der Übungen merken“, sagt Hoyer.

Diese Erfahrungen wurden nun von den Übenden bestätigt. Petra und Markus Ederer kommen jeden Donnerstag eigens aus Schlammering. Wegen ihrer Herzprobleme habe sie Tai-Chi probiert – „und es wirkt“, berichtet Petra Ederer. „Mir fehlte körperlich nichts, aber wenn sie Tai-Chi macht, mache ich auch mit“ sagt Markus Ederer. „Nach einem anstrengenden Arbeitstag mit viel Stress war dieser nach der Übungsstunde wie weggeblasen.“

Ingrid Herrmann aus Birnbrunn ist ebenfalls voll des Lobes: Sie habe sich mit Ischias und Rückenproblemen herumgeplagt. Auf Anraten eines Arztes schloss sie sich der Tai-Chi-Gruppe an. „Nach sechs Wochen war alles okay“, sagt sie und will auch weiterhin mit vollem Eifer dabei bleiben. Aber auch die soziale Rolle wird bestätigt: Tai-Chi und die Gruppe hätten geholfen, sich wieder mehr des Lebens zu erfreuen, sagt jemand aus der Runde. (kni)

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