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Sonntag, 22. Juli 2018 22° 6

Schorndorf

Tatütata, die Feuerwehr ist im Kindergarten St. Maria

„Tatütata, die Feuerwehr ist da!

Einmal im Feuerwehrauto sitzen – die Kinder waren davon begeistert. Foto: cls
Einmal im Feuerwehrauto sitzen – die Kinder waren davon begeistert. Foto: cls

Schorndorf.„ – Aufregenden Besuch hatte der Schorndorfer Kindergarten St. Maria von der Stützpunktwehr, die mit ihrem großem Löschfahrzeug LF 10/6 „angerückt“ war. Rund zwei Stunden lang erfuhren die Mädchen und Jungen des Schorndorfer Horts jede Menge über die Aufgaben und Ausrüstung einer Feuerwehr.

Entsprechend den drei Gruppen des Kindergartens wurden auch drei Stationen durchlaufen: FFW-Vorstand Christian Deml und Feuerwehrmann Florian Bockes übernahmen das Feuerwehrauto mit Geräten, die Feuerwehrfrauen Martina Deml und Katharina Piendl sprachen mit den Kindergartenkindern über den Notruf und Kommandant Thomas Laumer sowie Gemeinderat Martin Winterl zeigten Schutzanzug und Schutzausrüstung.

Feuerwehrfrauen im aktiven Dienst werden immer wichtiger, denn dank ihnen kann gerade tagsüber das Ausrücken zu Ernstfällen in Mannschaftsstärke gewährleistet werden.

Die erste Gruppe an Kindern begutachtete im Freien zunächst das Feuerwehrauto. Ein Highlight für die Kinder war das Sitzen im Fahrzeug, insbesondere das Platznehmen auf dem Fahrersitz mit dem Lenkrad in der Hand. Anschließend wurde beim Rundgang um das Löschfahrzeug die komplette Ausstattung gezeigt, ohne Probleme konnten die Kinder die richtigen Namen der Utensilien benennen – ob Schläuche, Wassertank, Axt oder Motorsäge. Denn die Feuerwehr wird zum Beispiel auch dann alarmiert, wenn durch Schneebruch oder Wind größere Bäume über der Straße liegen und den Verkehrsfluss beeinträchtigen. Und auch Verkehrsunfälle erfordern von den Feuerwehren verstärkt technische Hilfeleistungen. Neben dem Feuerwehrauto ist auch die Schutzkleidung von großer Bedeutung. An der 2. Station konnten die Mädchen und Buben selbst Helm und Handschuhe anziehen und nachvollziehen, wie sich eine echte Ausrüstung anfühlt. Nicht nur die Gegenstände an sich, sondern auch die Situationen, in denen Atemschutzkleidung unabdingbar ist, wurden aufgezeigt und erklärt. Dabei merkte man, dass sich die Kinder im Vorfeld im Hort schon ganz intensiv mit dem Thema Feuerwehr beschäftigt hatten. Den Höhepunkt bildete das Rollenspiel, bei dem die Kinder selbst einen „Notruf“ absetzen durften. Nachdem die Freiwilligen selbstständig die Notrufnummer eingetippt hatten, antworteten sie doch gespannt und konzentriert auf die Fragen von Martina Deml und Katharina Piendl, welche die „Notruf-Leitstelle“ simulierten.

Die Kinder hatten für die Feuerwehr ein Geschenk, ein von ihnen selbst gestaltetes Feuerwehrplakat. „Das wird im Gerätehaus einen Ehrenplatz finden“, so das Versprechen von Deml. Bürgermeister Max Schmaderer spendierte eine Brotzeit. (cls)

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