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Sitzung

Temposünder im Fokus

Von Funklöchern bis barrierearmer Seeweg: Treffelsteiner Gemeinderat hatte eine große Tagesordnung abzuarbeiten.

Im Spielanger wird zu schnell gefahren, meint ein Anlieger. Eine Verkehrsschau soll die Lage erneut bewerten, beschloss der Gemeinderat. Foto: Franz Bucher
Im Spielanger wird zu schnell gefahren, meint ein Anlieger. Eine Verkehrsschau soll die Lage erneut bewerten, beschloss der Gemeinderat. Foto: Franz Bucher

Treffelstein.In seiner jüngsten Sitzung musste sich der Gemeinderat nach einem entsprechenden Antrag eines Anliegers mit der Geschwindigkeitsbegrenzung in der Ortsstraße „Spielanger“ befassen.

Seit 1998 gilt dort Tempo 30, informierte Bürgermeister Helmut Heumann. Eine entsprechende Beschilderung ist vorhanden. Grundsätzlich bestehe keine Veranlassung, die Beschilderung an jeder Zufahrt zu wiederholen oder eine Markierung auf der Straße aufzubringen, meinte er. Dennoch lässt die Gemeinde im Zuge einer außerordentlichen Verkehrsschau durch die Polizei die jetzige Verkehrsanordnung prüfen. Außerdem wird zeitweise die mobile Geschwindigkeitsmessanlage aufgestellt.

Über den Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier hat die Gemeinde einen Aufruf an die Kommunen zur Bewerbung für einen LTE-Standort für die Aktion „Wir jagen Funklöcher“ der Telekom Deutschland GmbH erhalten. Bewerbungen hierzu können bis zum 30. November eingereicht werden. Ergänzend stellte ein Bürger den Antrag, dass die Gemeinde tätig werden müsse. Dabei wurden im Nachgang Vorschläge für mögliche Standorte genannt, die nun eingereicht werden.

Für die Kommunalwahl 2020 musste ein Gemeindewahlleiter und ein Stellvertreter berufen werden. Der Gemeinderat berief einstimmig Kämmerer Rudolf Liegl als Gemeindewahlleiter. Zum Stellvertreter wurde Alfred Müller von der Verwaltungsgemeinschaft Tiefenbach bestellt.

Weg wird geschottert

Das Ratsgremium hatte über einen Antrag der Jagdgenossenschaft Steinlohe auf finanzielle Beteiligung zur Instandsetzung von öffentlichen Feld- und Waldwegen zu befinden. Die Jagdgenossenschaft beabsichtigt, im Herbst eine Schotteraktion durchzuführen. Einstimmig beschloss der Rat, den Antrag so zu behandeln wie alle bisherigen Anträge für die im Gemeindegebiet befindlichen öffentlichen Feld- und Waldwege. Hierbei wird eine finanzielle Unterstützung mit 50 Prozent der Materialaufwendungen in Aussicht gestellt.

Heumann informierte den Gemeinderat über die schriftliche In-Verzug-Setzung des Bauunternehmens Bauer GmbH als Auftragnehmer für das Gewerk Baumeisterarbeiten bei der Sanierung des Drachenturms und die Hauptuntersuchung für alle Kinderspielplätze im Gemeindebereich. Das Gemeindeoberhaupt erwähnte das Naturparkförderprogramm 2020, dafür in Frage kommende Maßnahmen sollten umgehend gemeldet werden.

Die Gemeinden Tiefenbach und Treffelstein haben zusammen das Konzept für die Umgestaltung des Silberseerundweges zu einem barrierearmen behindertengerechten Naturlehrpfad für 2020 beantragt. Der Beginn der Versuchsbohrungen im Staatswald im Bereich Brennterberg in der Gemarkung Spielberg solle ab der 41. Kalenderwoche erfolgen. Eingetroffen sei auch der Bewilligungsbescheid zur Förderung von waldbaulichen Maßnahmen zur Wiederaufforstung eines Grundstücks in der Gemarkung Biberbach.

Für die künftige Verwertung von Brennholz setze der Gemeinderat folgende Preise fest: ab Lagerplatz/Forstweg 30 Euro je Festmeter (Aufmaß vor Ort); ab Wald für Selbstwerber bei Weichholz /Nadelholz fünf Euro je Ster und ab Wald für Selbstwerber bei Hartholz acht Euro je Ster.

Der Gemeinderat genehmigte den Neubau eines Betriebsleiterwohnhauses mit Doppelgarage in Altenried. Die Erschließung Zufahrt und Wasser ist gesichert. Die Abwasserbeseitigung ist durch den Anschluss an eine vorhandene private Kleinkläranlage geregelt.

Knapp 55 000 Euro Eigenmittel

In der nichtöffentlichen Sitzung beschloss der Gemeinderat die Vergabe des Auftrags für die Fensterbauarbeiten am Drachenturm an die Schreinerei Georg Schmid, Grubhof, mit einer Bruttoangebotssumme von 5826,24 Euro. Das Architekturbüro Schönberger hat die Preisvereinbarung für die Lieferung und Montage von Stahlträgern für den ehemaligen Wasserspeicher auf der Grundlage des Nachtragsangebotes der Firma Bauer in Höhe von 5955 Euro vorgelegt. Der Gemeinderat erteilte die Zustimmung.

Das Aktionsbündnis Cerchov plus legte Zahlen zur Maßnahme Tr 201 samt Nebenkosten vor. Das Gremium erteilte aufgrund der Kostenvereinbarung zu den veranschlagten Gesamtkosten von 233 700 Euro der erforderlichen Eigenbeteiligung von insgesamt 54 919,50 Euro (23,5 Prozent ) die Zustimmung. (wbf)

Auftragsvergaben

  • Wartung:

    Genehmigt wurde nach Ablauf der Gewährleistung ein Wartungsvertrag für die Druckerhöhungsanlage Pumpwerk Kleeberg

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