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Kommune

Teurere Skilift-Preise in Falkenstein

Der Marktrat hat eine Gebührenerhöhung für den Skilift beschlossen. Die Hallen des BRK erhalten neue Sektionaltore.

Künftig müssen die Brettlfans etwas mehr für den Skilift berappen. Foto: Franz/Archiv
Künftig müssen die Brettlfans etwas mehr für den Skilift berappen. Foto: Franz/Archiv

Falkenstein.Drei neue Tore erhalten die Hallen des BRK Falkenstein beziehungsweise der von der Seniorentagesstätte (STS) Röger angemietete Bereich. Die Kosten hierfür betragen 14700 Euro. Zudem beschloss das Gremium, die Gebühren für den Skilift erstmals seit dem Jahr 2002 zu erhöhen. Heuer wurde die Einrichtung von rund 3000 Personen genutzt, das Defizit betrug rund 20 000 Euro.

Die Sitzung leitete Bürgermeisterin Heike Fries. Es wurde des verstorbenen Anton Wagner gedacht, der von 1960 bis 1971 dem Gemeinderat Arrach und von 1971 bis 1996 dem Markrat Falkenstein angehörte. Der Marktrat befasste sich mit der Genehmigung von vier Bauvorhaben, gegen die keine Einwendungen erhoben wurden: Erwin und Brigitte Markl stellten einen Antrag auf Errichtung eines Holzschuppens mit Überdachung in Gfäll. Das betreffende Teilgrundstück liegt innerhalb des Geltungsbereichs für den Ortsteil Gfäll. Dennis und Eva Buchberger wollen einen Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage in der Zeller Straße in Falkenstein errichten. Zu diesem Vorhaben liegt ein genehmigter Vorbescheid des Landratsamtes Cham vom 23. Juni 2016 vor. Die Einleitung des anfallenden Niederschlagswassers in den gemeindlichen Schmutzwasserkanal wird nicht erlaubt. Es darf in den Griesbach eingeleitet werden.

Marktrat in Kürze

  • Sauna:

    Heike Fries verlas eine E-Mail mit Kritik an der Erhöhung der Saunagebühren. Im Gremium war man der Auffassung, dass der Großteil der Saunagäste die Erhöhung akzeptiere.

  • Freibad:

    Im Freibad wurden 50000 Besucher verzeichnet zu gut 70000 im Vorjahr. Allerdings, so die Bürgermeisterin, sei die Besucherzahl nicht schlecht: 2016 waren es nur 37000 Gäste. (rto)

Bernd und Marina Schafaczek beantragten den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit zweiter Wohneinheit, Carport und Garage in Falkenstein, Am Vogelherd. Zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage liegt ein genehmigter Vorbescheid des Landratsamtes vom 13. September 2018 vor. Anschließend ging es um die Tektur zum Neubau einer landwirtschaftlichen Unterstellhalle in Arrach durch Waltraud Schaller als Ersatzbau mit Betriebsleiterwohnung sowie als jetzt zusätzlichem CNC-Fräsabteil, mit Hackschnitzelheizung inklusive Hackschnitzelbunker und Errichtung eines Reitplatzes mit Naturstützwand mit einer Höhe von 1,1 bis 1,4 Metern sowie einem Koppelzaun mit einer Höhe von 1,3 Metern im Schachtenweg. Die dafür notwendige private Schmutzwasserleitung ist von der Antragstellerin auf dem eigenen Grundstück und auf eigene Kosten zu errichten.

Zustimmung für neue Tore

Drei neue Tore erhalten die Hallen des BRK Falkenstein beziehungsweise der von der Seniorentagesstätte (STS) Röger angemietete Bereich. Foto: Feigl
Drei neue Tore erhalten die Hallen des BRK Falkenstein beziehungsweise der von der Seniorentagesstätte (STS) Röger angemietete Bereich. Foto: Feigl

Mit großer Mehrheit stimmte der Marktrat für neue Tore für die BRK- und STS-Hallen. Es gab eine Gegenstimme, Martin Eigenstetter durfte sich an der Abstimmung nicht beteiligen, weil er in das geplante Projekt involviert ist. Der Bauausschuss hatte sich bei einem Ortstermin ein Bild vom Zustand der Tore bei den BRK-Hallen gemacht und festgestellt, dass diese unter anderem große Rostlücken aufweisen, die nicht mehr zu reparieren sind. Im Gebäude werden auch Medikamente gelagert, die keine Feuchtigkeit vertragen.

Von den drei eingeholten Angeboten betrug das teuerste rund 23 000 Euro und das günstigste 14 730 Euro, für letzteres entschied sich der Markrat. Es handelt sich dabei um einen Komplettpreis einschließlich Montage und Entsorgung der alten Tore. Zwei der neuen Tore sind elektronisch und drei mechanisch. Die Bürgermeisterin teilte mit, dass auch Christian Röger den Austausch der Tore begrüßt.

Wintersport

Der wohl kleinste Skilift Ostbayerns

Der alte Schlepplift in Falkenstein im Kreis Cham ist ein Relikt vergangener Tage. Solche Anlagen werden immer seltener.

Künftig müssen die Brettlfans etwas mehr für den Skilift berappen: Für das Halbtages- beziehungsweise Flutlichtticket sind für Kinder vier und für Erwachsene fünf Euro zu bezahlen. Die Tageskarte kostet für Kinder sechs und für Erwachsene acht Euro. Einen Euro Ermäßigung gibt es mit einer Falkenstein-Plus-Card beziehungsweise bei einer Bayerwald-Card.

Heuer war die Anlage etwas über drei Wochen in Betrieb. Eduard Semmelmann verwies darauf, dass das Seil des Lifts manchmal rausspringe. Heike Fries antwortete, das Seil sei leicht zurückzuversetzen, man wolle die ältere Anlage nicht aufwendig überholen, weil sie immer noch relativ gut funktioniere. Sie hoffe, dass der Lift noch lange in Betrieb sein werde. Die Preise seien nach wie vor für Familien sehr günstig.

Über sechs Millionen Euro

Bei einer Gegenstimme wurde der Jahresantrag für die Städtebauförderung befürwortet. Die Gesamtsumme beträgt 6,3 Millionen Euro. Für den Schröttinger-Komplex erwartet man eine 80-zu-20-Förderung. Die Bürgermeisterin geht davon aus, dass nur zwei bis drei Vorhaben verwirklicht werden. (rto)

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