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Bilanz

THW erweitert Unterkunft

Ortsverband und Förderverein stehen gut da. 2017 gab es weniger Einsätze, dafür wurde mehr Zeit in die Ausbildung gesteckt.

  • Unfälle, wie hier bei der Bergung eines LKW, forderten die Helferinnen und Helfer des Chamer THW. Fotos: THW Cham
  • Ortsverbandsführung mit Vorstandschaft, Ehrengästen und den geehrten THWlern
  • Gemeinsam mit anderen Ortsverbänden führte Roland Frommhold eine Ausbildung für Ladekranführer durch.

Cham.Auf dem kürzlich abgehaltenen Jahresrückblick des THW Ortsverbandes Cham mit Hauptversammlung der Fördervereinigung haben Ortsbeauftragter Dominik Schmidt und Vorsitzender Ludwig Althammer von einem erfolgreichen Jahr 2017 berichtet. Ein durchschnittliches Einsatzjahr, aber zahlreiche Ausbildungsveranstaltungen absolvierten die Ehrenamtlichen vom Ortsverband Cham. Der Helferverein konnte die Arbeit der Katastrophenschützer erneut mit notwendigen Anschaffungen unterstützen.

Neben Vertretern der Partnerorganisationen und zahlreichen Ehrengästen konnten eine Vielzahl aktiver und ehemaliger Helfer in der Unterkunft des Ortverbandes begrüßt werden. Im bebilderten Jahresrückblick zeigte Ortsbeauftragter Schmidt die Schwerpunkte der Einsätze und Ausbildungen: Hauptsächlich auf Verkehrswegen waren die Helfer gefordert, um bei LKW-Bergungen, bei Unfällen, Ölspuren oder mit den Verkehrssicherungsanhängern zu unterstützen. Unterstützungsleistungen für Zoll und Polizei rundeten die Einsatztätigkeiten ab.

Truppe hat 57 Aktive

Neben den üblichen Ausbildungsveranstaltungen lagen die Schwerpunkte auf der Fortbildung in Erster Hilfe, im Umgang mit der Motorsäge, der Bergung aus einsturzgefährdeten Gebäuden und deren Sicherung sowie in Führungslehrgängen an den THW-Bundesschulen. In einer umfangreichen Grundausbildung konnten wieder junge Helfer für die Einsatztätigkeit im Technischen Zug herangeführt und geprüft werden. Dadurch wurde die Helferzahl des Ortsverbandes erhöht, so dass mit der Jugendgruppe 57 Aktive zur Verfügung stehen.

Dominik Schmidt dankte allen Helfern und ihren Familien für ihren Einsatz und das Verständnis der Angehörigen. „Auch wenn die letzte Zeit recht ruhig war, wissen wir alle, dass sich das schnell ändern kann“, warnte der Ortsbeauftragte mit Blick auf die fordernden Jahre 2013 und 2015. Mit Blick in die Zukunft forderte Schmidt weiterhin den vollen Einsatz seiner Helfer, denn mit dem derzeit in Planung befindlichem Erweiterungsbau der Unterkunft sowie der Vergrößerung des Fachgruppe Logistik um einen Verpflegungstrupp reißen die Herausforderungen nicht ab.

Dem Engagement der „großen THWler“ in nichts nach steht der Nachwuchs der Hilfsorganisation. Unter der Regie von Jugendleiterin Manuela Schuhmann treffen sich vierzehntägig rund 15 Jugendliche, die bereits in jungen Jahren spielerisch an die Geräte des Ortsverbandes herangeführt werden. Doch auch der Spaß kommt bei der THW-Jugend nicht zu kurz, wie Aktivitäten wie Plätzchenbacken, Bowling oder das Schnitzen von Halloween-Kürbissen zeigten.

Stabile Finanzen

Einen ausgewogenen Bericht zum Zustand des Helfervereins legten Vorstand Althammer und Kassier Hubert Pierler vor. Nach zahlreichen größeren Anschaffungen in den vergangenen Jahren, wie beispielsweise eines neuen Tiefladers oder eines modernen Verkehrssicherungsanhängers, steht der Verein dennoch auf einen stabilen finanziellem Fundament. Im vergangenen Jahr wurden für die Führungsgruppen zwei Laptops angeschafft, um bei Großeinsätzen die Einsatzdokumentation zu erleichtern.

Der Förderverein der Bundesorganisation THW beschafft dabei notwendige Ausstattung, um gerade auf örtlicher Ebene Nischen in der Gefahrenabwehr zu schließen oder unterstützend für andere Hilfsorganisationen tätig zu werden. In bewährter Weise stellt sich der Helferverein auch seiner Verantwortung gegenüber den Ehrenamtlichen durch eine verbesserte Gruppenunfallversicherung.

Jugendarbeit als Basis

Die Vertreter der Politik – stellvertretender Landrat Sandro Bauer und 3. Bürgermeister der Stadt Cham, Josef Blaha – lobten das Engagement der Ehrenamtlichen unisono. Vor allem die Jugendarbeit stellten sie als wichtige Basis und Zukunftsgarant in den Mittelpunkt. Auch die Bedeutung des Fördervereins mit seinen zahlreichen Ergänzungen bei Fahrzeugen und Ausstattung wurden hervorgehoben.

Ebenfalls in dieselbe Richtung äußerten sich die Einsatzpartner der befreundeten Blaulichtorganisationen. Polizeihauptkommissarin Christina Pongratz von der Polizei Furth im Wald, Feuerwehr-Stadtkommandant Markus Reittinger und Dominik Lommer seitens des BRK dankten für gemeinsame Einsätze und Unterstützung und versprachen die zukünftige Fortsetzung der gelebten Zusammenarbeit.

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