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Besuch

THW Roding für Einsätze gut gerüstet

MdB Marianne Schieder und MdB Dr. Eva Högl (SPD) informierten sich vor Ort.
von Thomas Mühlbauer

Die Besucher mit den THWlern vor den Fahrzeugen Foto: Mühlbauer
Die Besucher mit den THWlern vor den Fahrzeugen Foto: Mühlbauer

Roding.Den Ortsverband Roding des Technischen Hilfswerks (THW) besucht haben am Donnerstag MdB Marianne Schieder (SPD) und ihre Kollegin Dr. Eva Högl, die zugleich stellvertretende Fraktionsvorsitzende für Inneres ist. Mit dabei waren auch SPD-Landratskandidat Sebastian Meier und die Bürgermeisterkandidatin für Roding, Renate Hecht.

Begrüßt wurden sie vom Ortsbeauftragten Johann Käsbauer sowie vom Leiter der Regionalstellen, Matthias Karl. Wie Käsbauer informierte, befindet sich das THW in Roding seit 2015 in der Unterkunft am Pfarrheideweg. Hier habe man sich mittlerweile gut eingelebt. Die sechs Fahrzeuge seien allesamt in einem guten Zustand. In naher Zukunft solle der Fuhrpark aber noch Zuwachs erhalten. Die Fachberater seien gerade bei größeren Einsätzen stets dabei. Rund zwei- bis dreimal im Jahr komme es vor, dass man am Krankenhaus in Roding den Landeplatz für den Hubschrauber ausleuchtet. 2019 war man unter anderem bei der Schneekatastrophe im Berchtesgadener Land mit eingesetzt.

Um auch zukünftig den so wichtigen Nachwuchs zu finden, habe man sich im vergangenen Jahr an der Sand-Sack-Challange, am MZ-Kinderbürgerfest und an Roding International beteiligt, so Käsbauer. Dem Ortsverband gehören aktuell 14 Jugendliche an. Wie der Ortsbeauftragte informierte, zählt der Ortsverband 50 Mitglieder. Wer bei den Einsätzen „aktiv“ sein will, müsse viele Impfungen, Lehrgänge und Schulungen nachweisen können. Zudem nehme die Dokumentationspflicht einen großen Spielraum ein.

MdB Marianne Schieder sagte, dass sie bei den Besuchen vor Ort erfahren wolle, wie das Geld, das in Berlin bewilligt wird, ankommt. Zudem sei es wichtig, zu hören, wo man noch mit unterstützen kann und auch noch Hilfestellung notwendig ist. Nicht hoch genug einschätzen könne man den Einsatz des THW, welcher auch auf ehrenamtlicher Basis abläuft.

Der Regionalbeauftragte Matthias Karl sagte, dass im Ortsverband Roding viel Leben herrsche. Am Pfarrheideweg stehe der neueste Bau des THW in den Landkreisen Cham und Schwandorf. Ergänzt werde das Spektrum nun auch noch bald mit der Fachgruppe Räumen, für die das THW einen neuen Bagger und einen Tieflader erhalten werde. Jeder Ortsverband habe kürzlich auch ein weiteres Notstromaggregat erhalten, so Karl. Anschließend folgte noch ein Rundgang durch die Fahrzeughalle.

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