MyMz
Anzeige

Tipps für Homeoffice und Allergiker

Der Kneippverein Bad Kötzting empfiehlt Gesichtsbäder.

Ein Augen- oder Gesichtsbad über der Wasserschüssel Foto: Kneippbund
Ein Augen- oder Gesichtsbad über der Wasserschüssel Foto: Kneippbund

Bad Kötzting.Das Augen- oder Gesichtsbad ist ein Wundermittel für die Augen und die Abwehrkräfte der oberen Atemwege, also für den Stirn-Nasen-Nebenhöhlenbereich, schreibt Bettina Pritzl vom Kneipp-Verein Bad Kötzting.

Man benötigt eine Schüssel mit frischem leitungskaltem Wasser (16 bis 18 Grad). Die Schüssel auf ein Handtuch stellen. Ohne Make-up und ohne Kontaktlinsen anwenden. Mit einem Band die Haare aus dem Gesicht nehmen und ein Shirt anziehen, das nass werden darf. Bei den ersten Versuchen wird es nicht ohne Wasserspritzern gehen. Einatmen und das ganze Gesicht ein paar Zentimeter für einige Sekunden in die Schüssel tauchen. Dabei durch die gespitzten Lippen langsam ins Wasser ausatmen. Die Augenlider mehrfach unter Wasser auf- und zumachen, wenn möglich die Augen rollen.

Anschließend richtet man sich auf, streift das übrige Wasser vom Gesicht ab und „klimpert“ zwei bis dreimal mit den Augenlidern. Das wirkt wie ein Scheibenwischer. Beim ersten „Tauchgang“ können die Augen kurz brennen, das ist ganz normal. Wenn möglich den Vorgang wiederholen. Das Augenbrennen bessert sich nach dem zweiten und dritten Mal.

Das Augenbad kann täglich gemacht werden. Sebastian Kneipp sagte über die Anwendung: „Diese Augenbäder sind so schuldlos, dass sie bei Augengebrechen aller Art gebraucht werden können!“ Der Kneippverein empfiehlt die Anwendung besonders morgens, es erfrischt für den Arbeitstag oder die Schule. Bei Kindern ist die „Katzenwäsche“ auch gleich erledigt.

In diesen Tagen ist das Augenbad eine Wohltat bei überanstrengten, müden, trockenen und tränenden Augen – Beschwerden, die viele nach stundenlangem Homeoffice kennen. Außerdem reinigt und stärkt es die Augen und die oberen Atemwege. Besonders hilfreich ist das Augenbad für Allergiker, die in der Heuschnupfenzeit unter juckenden, brennenden und empfindlichen Augen leiden. Vorsicht ist geboten beim Grünen oder Grauen Star.

Auf der Homepage des Kneippvereins ist der Videoclip von Ines Wurm-Fenkl, Fachlehrerin für Hydrotherapie (SKA) und Heilpraktikerin verlinkt.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht