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Vortrag

Tipps gegen die „Steinpest“

Baumschulmeister Stefan Ege vermittelte den Mitgliedern des OGV Ideen für die Gartengestaltung.

Der Referent Baumschulmeister Stefan Ege mit Zuhörern bei seinem Vortrag in Zandt. Foto: kts
Der Referent Baumschulmeister Stefan Ege mit Zuhörern bei seinem Vortrag in Zandt. Foto: kts

Zandt.Gut besucht war am Dienstag ein Fachvortrag beim Obst- und Gartenbauverein zum Thema: „Bäume und Sträucher unserer Gärten“. Dazu hatte der Verein den Referenten Baumschulmeister Stefan Ege aus Furth im Wald eingeladen. Der Vorsitzende des OGV Hans Wildfeuer konnte viele Interessierte begrüßen. Gleich zu Beginn ging es um das Grundthema, Entwicklung unserer Hausgärten. Mit dem Scherz-Ausdruck „Steinpest“ erläuterte der Referent, was damit gemeint ist. Mit viel Kies und Steinen kann man zwar einen Garten pflegeleicht machen, aber bestimmt nicht schön. Für Schmetterling und Biene muss schon etwas anderes im Garten stehen. Zum Beispiel Wildobstgehölze, Blütensträucher. Auch für uns Menschen gibt es viel Essbares und Verwertbares das in einem Hausgarten Platz finden kann. Unter anderem sollte auch darauf geachtet werden, dass für unsere Vogelwelt was Nützliches in unsere Gärten gepflanzt wird.

Anschließend ging der Referent auf einige Pflanzen ganz besonders ein. Zu den Frühlingsblühern zählt die Forsythie. Diese gehört durchaus in einem heimischen Garten. Auch die Apfelbeere kann gut für Saftgewinnung verwendet werden. Die Früchte der Felsenbirne eignen sich gut zum Essen. Für Hecken lässt sich die Goldjohannisbeere verwenden. Wer im März schon Blüten im Garten haben will, der sollte sich für eine Sibirische Blaubeere oder Maibeere entscheiden. Unter die Reihe der Großsträucher zählt die Kornelkirsche. Der Sanddorn mag eher kargen Boden. Die Schlehen sind zwar ein wertvoller Bestandteil unserer Natur, sind aber weniger für Hausgärten geeignet. Ein Segen für jeden Garten ist ein Holunderstrauch. Die Zierquitte ist lange lagerfähig, ist aber roh nicht so sehr zum Verzehr geeignet. Will man sich eine essbare Eberesche (Vogelbeere) im Garten heranziehen, muss diese veredelt werden. Auch im Herbst wirkt sie wegen der leuchtenden Blätter. Selbst mitten im Winter gibt es Pflanzen, die ihre Blütezeit haben. Besonders geeignet ist die Zaubernuss oder der Duftschneeball. (kts)

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