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Tomatenpflanzen für die Mitglieder

Gartenfreunde hielten bei Ausgabe Tradition und Abstand ein.
Holder Hierl

Dank der Tüten des Kaufhauses Frey konnten die Vorstandsmitglieder der Chamer Blumen- und Gartenfreunde (rechts Vorsitzender Max Mayer, links Gartenpfleger Albert Althammer) größtmögliche Distanz zu ihren „Kunden
Dank der Tüten des Kaufhauses Frey konnten die Vorstandsmitglieder der Chamer Blumen- und Gartenfreunde (rechts Vorsitzender Max Mayer, links Gartenpfleger Albert Althammer) größtmögliche Distanz zu ihren „Kunden" bei der Pflanzenübergabe einhalten. Foto: Holder Hierl

Cham.Es war eigentlich kein Tomatenwetter am Samstag, dazu war es zu kühl. Aber der Verein der Blumen- und Gartenfreunde Cham mit seinem Vorsitzenden Max Mayer und Gartenpfleger Albert Althammer verschenkte wie seit Jahren an seine Mitglieder je drei Tomatenpflanzen, um bei den Gartlern neue Sorten bekannt zu machen. Und viele ließen sich die kostenlose Pflanzengabe, die von der Gärtnerei Pöschl in Arnschwang herangezogen worden war, nicht entgehen.

In Zeiten einer Pandemie hat auch der Gartenbauverein seine Aktionen weitgehend absagen oder einschränken müssen, doch die jährliche Tomatenpflanzen-Abgabe wollte er dann doch nicht dem Corona-Virus opfern. Natürlich mussten die Verantwortlichen wie auch die Mitglieder die allgemeinen Schutzmaßnahmen beachten, und sie hatten die Garagenfront am Parkplatz beim Hotel am Regenbogen ausgewählt, um die Ausgabetische in genügend großen Abständen aufstellen zu können. Zudem waren heuer die Pflanzen schon in Tragetüten verpackt, die von der Firma Frey gespendet worden waren. 170 Tüten mit je einer Pflanze der Sorte Carmello (Fleischtomate), einer Super Sweet (Cocktailtomate) und der neuen Sorte Roderno hatte die Vereinsführung vorbereitet. Die kleinen Pflänzchen der neuen Sorte hatte der Gärtner extra für den Chamer Gartenbauverein herangezogen. Albert Althammer probiert gerne neue Sorten aus und weiß mittlerweile die verschiedenen Aromen, Fruchtgrößen und -formen zu schätzen. So war er mit der im vergangenen Jahr neu gelieferten Sorte nicht ganz zufrieden, da sie zwar im Geschmack nicht schlecht war, aber eine sehr harte Schale hatte. Und so können die Mitglieder jedes Jahr darauf vertrauen, dass ihr Gartenbauverein ihnen als Jahresgabe drei robuste Tomatenpflanzen schenkt. Aber erst die Eisheiligen abwarten, bevor man die Tomatenpflanzerl ins Freibeet setzt. (chi)

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