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Gesellschaft

Toni Lauerer war der Überraschungsgast

Der Humorist und Autor aus Furth im Wald las beim Rimbacher Grundschulfest Märchen aus seinem neusten Buch.

  • Schulleiter Michael Prager präsentierte mit dem Chor der Grundschulkinder zahlreiche Lieder. Fotos: kvo
  • Toni Lauerer bei seinem Auftritt

Rimbach.Eine durch und durch gelungene Sache war das diesjährige Sommerfest an der Hohenbogen-Grundschule Rimbach, das bei herrlichem Wetter viele Besucher in die Schule und den Schulhof lockte. Mit einem fröhlich-bunten Programm sorgten die Schüler für sehenswerte Unterhaltung und ganz besonders auch der Überraschungsgast Toni Lauerer, der mit der bayerischen Fassung von Märchen der Brüder Grimm gleich die Lacher auf seiner Seite hatte.

Bis auf den letzten Platz gefüllt war am Mittwoch die Aula der Hohenbogen-Grundschule. Mit dem Lied „Kalibu – herzlich willkommen“ eröffneten die Schüler mit Gitarrenbegleitung von Rektor Michael Prager das Programm, bevor der Rektor die Begrüßung vornahm. Unter den vielen Besuchern waren Bürgermeister Ludwig Fischer, der zweite Bürgermeister Heinz Niedermayer, Pfarrer Karl-Heinz Seidl, Altbürgermeister Theo Amberger, das Team vom Kindergarten St. Michael mit der Leiterin Silvia Speigl, Konrektorin Eva Königsberger und die Lehrkräfte der Grundschule Bad Kötzting und die Sekretärin Rita Mühlbauer. Ein besonderer Dank ging an den Elternbeirat mit der Vorsitzenden Andrea Altmann, denn es sei großartig, was die Eltern auf die Beine gestellt haben.

Dann begrüßte der Rektor noch den Spezial-Gast, Toni Lauerer aus Furth im Wald, der nach Rimbach gekommen war, nachdem er gehört habe, dass hier an der Schule so gerne Sketche aus seiner Feder gespielt werden.

Toni Lauerer las dann aus seinem neuesten Buch vor, in dem er die bekanntesten Märchen der Brüder Grimm ins Bayerische übersetzt hat. So hörten die Besucher die Geschichte vom Rumpelstilzchen mal ganz anders und ergötzten sich an den lustigen Pointen dieser Geschichte. Mit dem Lied „Theo, Theo“ das nicht nur gesungen, sondern mit Gymnastikübungen tänzerisch vorgetragen wurde, machten die Kinder deutlich, dass man mit Bewegung „fit wie ein Turnschuh“ werden könne. In zwei weiteren Lauerer-Sketchen ging es dann etwa um ein „Telefongespräch“, bei dem am anderen Ende der Leitung ein kleines Kind sitzt, das auf die Fragen des Anrufers ganz unerwartet reagiert, und der Anrufer schließlich seine Fassung verliert. Toni Lauerer versicherte, dass dieser Sketch einen wahren Hintergrund habe, da sein Sohn als Kleinkind so ein Gespräch am Telefon geführt habe.

Lauerer las dann als weiteren Beitrag die Geschichte vom Dornröschen vor und auch dabei gab es viele lustige Pointen in bayerischer Sprache, die so manches Lachen bei den Zuhörern auslösten. Mit dem gesungenen Lied und von Rektor Prager auf der Gitarre begleitet. „Der Gorilla mit der Sonnenbrille“ endete das Programm mit lang anhaltendem Beifall. Danach ging das Fest im geselligen Teil noch einige Stunden weiter und der Elternbeirat sorgte für das leibliche Wohl. Weil das Wetter bestens mitspielte, konnten es sich die Gäste beim Sommerfest im Schulhof gemütlich machen. (kvo)

Toni Lauerer

Zur Person: Der Autor wurde 1959 geboren und lebt in Furth im Wald. Hauptberuflich ist er Standesbeamter.

Schriftstellerei: 1984 veröffentlichte Lauerer sein erstes Buch. Seitdem hat er sich zum meistverkauften Autor Ostbayerns entwickelt. Neben seiner Schriftstellerei ist Lauerer vielen Menschen als Radio-Kolumnist und Kabarettist bekannt.

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