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Lohberg

Trachtler proben für das Volkstanztreffen

Das urige Ambiente des einfachen, schlichten und funktionalen Dorfstadls passte für die Gebietstanzprobe am Freitag wie die Faust aufs Auge.
Maria Frisch

Die teilnehmenden Paare bewiesen eine gute Auffassungsgabe und setzten die Tanzelemente in kurzer Zeit mustergültig um.  Foto: Maria Frisch
Die teilnehmenden Paare bewiesen eine gute Auffassungsgabe und setzten die Tanzelemente in kurzer Zeit mustergültig um. Foto: Maria Frisch

Lohberg.Die Tanzpaare hatten ausreichend Fläche zur Verfügung, um ihre Figuren zu drehen.

Hermann Kaml stellte sich als eine Hälfte des Lohberger Trachtenverein-Vorstands vor. Sein Pendant, Sonja Dick, war aus privaten Gründen entschuldigt. Der Redner begrüßte die Gäste in seiner Einführung sowohl im Namen der Gemeinde Lohberg als auch im Namen der gastgebenden „Enzianbuam“ in dem neuen Zweckbau. „Die überlieferten Tänze muss man bewahren und aufführen, damit sie nicht vergessen werden“, sagte Kaml. Das sei eine der ureigensten Aufgaben der Trachtenvereine im Gau. Außerdem wolle man sich auf das Volkstanztreffen am 25. April 2020 in Teisnach vorbereiten.

Der Vortänzer des Waldgaus, Eugen Sterl, hat hierfür sieben Tänze ausgewählt, die die Vereine am Freitag einstudierten. Ganz besonders hieß Kaml dazu den zweiten Gauvorstand, Adolf Breu mit Gattin Roswitha, die Jugendschriftführerin Andrea Loibl, den Musikanten Karl Hartl und die Vortänzerin Martina Münsterer willkommen, die sich um die Einladungen zur Gebietstanzprobe gekümmert hatte.

Münsterer war froh über die Präsenz von Tänzern aus den Vereinen. „Bestimmt kennen etliche den Dorfstadl noch gar nicht“, sagte sie, die sämtliche Stücke mit Gatte Toni vorführte. Sterl hatte den Obernzeller Landler, der es in sich hat, die Kreuzpolka mit drei statt nur einer Figur, den Eiswalzer, die Traudl-Mazurka, den Goaßjackl sowie als Tanz zu Dritt den Körbl-Tanz und als Zwiefachen den „Boarischer Bauer“ ausgesucht. Die Varianten wurden zum Teil lange Zeit nur in Tanzkreisen gepflegt, kommen aber in der hiesigen Gegend gelegentlich auch in öffentlichen Volkstänzen vor.

Tanzlehrerin Martina Münsterer gab zunächst eine Tanzbeschreibung, wie man sich paarweise auf der Kreisbahn – die Partnerin rechts vom Burschen, mit Blick in Tanzrichtung – zu drehen hat. Die Trachtler mussten stets den Kopf bei der Sache haben, um beispielsweise bei der Mazurka nicht aus dem Takt zu geraten. Da Übung bekanntlich den Meister macht und allesamt viel Erfahrung mitbrachten, klappte die Generalprobe letztlich sehr gut. (kfl)

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