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Waldmünchen

Trainer übten Rettungsgriffe im Wasser

In den Herbstferien haben die Kinder und Jugendlichen der Jugendwasserwacht auch beim Schwimmtraining frei.
Sabrina Liegl

Der Schiebegriff war eine der Rettungsmöglichkeiten, die trainiert wurden. Foto: Sabrina Liegl
Der Schiebegriff war eine der Rettungsmöglichkeiten, die trainiert wurden. Foto: Sabrina Liegl

Waldmünchen.Die Trainer waren trotzdem im AquaFit und bildeten sich fort. Zusammen übte man die verschiedenen Rettungsschwimmtechniken. Falls das Opfer erschöpft und noch bei Bewusstsein ist, kann es sich auf den Rücken legen und mit den Armen an den Schultern des Retters, der in Brustlage schwimmt, festhalten. Der Retter kann das Opfer gut im Auge behalten. Diese Methode nennt man Schiebegriff. Falls der Ertrinkende nicht mehr mitwirken kann, benützt man den Achselgriff. Hier sind beide in Rückenlage. Der Fesselgriff dient der eigenen Sicherheit, falls der Ertrinkende Panikzustände hat. Auch das Ziehen und Schieben mit zwei Rettern wurde geprobt, ebenso der Befreiungsgriff, denn ein Ertrinkender entwickelt in Todesangst Kräfte, die den Retter in Lebensgefahr bringen können. Dabei wurde auch besprochen, was man bei solchen Übungen beim Jugendtraining beachten sollte. Weil Jugendleiterin Annalena Maurer mit den Jugendlichen auch das Schnorchelabzeichen absolvieren möchte, wurden dazu die Einzelheiten besprochen. Hier durften die Betreuer mit Flossen sowie Maske und Schnorchel schwimmen. Gemeinsam kam man zu dem Entschluss, dass man solche Übungsabende für die Trainer ein- bis zweimal im Jahr abhalten sollte. Nach den Ferien findet das Jugendtraining wieder zu den gewohnten Zeiten statt. (wfs)

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