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Besuch

Traschinger Senioren im Kloster

Derzeit leben 65 Schwestern in der Einrichtung des Ordens.

Zu Besuch im Kloster Strahlfeld: die Traschinger Senioren mit Schwester Waltraud (vorne l.) und Diakon Hanspeter Gänger (hinten r.) Foto: rjk
Zu Besuch im Kloster Strahlfeld: die Traschinger Senioren mit Schwester Waltraud (vorne l.) und Diakon Hanspeter Gänger (hinten r.) Foto: rjk

Roding.Vor kurzem war der Seniorenclub Trasching mit Diakon Hanspeter Gänger zu Gast im Kloster Strahlfeld. Im Mittelpunkt stand ein Vortrag von Schwester Waltraud über den Orden der Dominikanerinnen. Sie gab in Bildern per Powerpoint einen kurzen geschichtlichen Ein- und Überblick auch über die Einsatzgebiete der Schwestern. Die zur Zeit im Kloster lebenden 65 Schwestern haben ein Durchschnittsalter von 82 Jahren, die älteste ist Schwester Fatima mit 103 Jahren – und damit sogar älter als das Kloster. Die Missionsdominikanerinnen von Strahlfeld sind Teil einer internationalen Gemeinschaft und gehören zur großen Familie der Dominikanerinnen, die 1891 in Simbabwe (damals Rhodesien) gegründet wurde. Das Mutterhaus ist in der Hauptstadt Harare. In Afrika leben und arbeiten auch die meisten Schwestern. Die Wurzeln dieser Kongregation liegen in St. Ursula in Augsburg. Von hier aus sandte man 1877 auf Bitten eines Bischofs sieben Schwestern nach King Williams Town (Südafrika), um beim Aufbau einer Diözese mitzuhelfen und die Anzahl der Schwestern wuchs so rasch, dass sie sich zu einer eigenen Kongregation entwickelten. Im Jahre 1917 erfolgte die Errichtung einer Niederlassung in Strahlfeld, um hier weiteren Nachwuchs für die Mission heranzubilden. Über viele Jahre waren die Schwestern in Deutschland im pastoralen, pflegerischen, schulischen, erzieherischen und hauswirtschaftlichen Bereich tätig.

Heute ist das Kloster vor allem Wohnheim und Heimat für betagte und pflegebedürftige Schwestern, auch für viele, die nach langjährigem Dienst in der Mission ihren Lebensabend in Deutschland verbringen. Nach dem Besuch im Klosterladen und Station in der Klosterkirche fand der Nachmittag bei einer Kaffee- und Kuchenpause seinen Abschluss. (rjk)

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