MyMz
Anzeige

Trasse steht vor Vollendung

Die Tiefbauarbeiten laufen auf Hochtouren. Anfang Juni soll die Straße zwischen Vorder- und Hinteröd fertig sein.
Von Frisch Maria

Bei der Baubesprechung mit Alfons Himmelstoß von der Bauoberleitung waren Patrick Gruber, Paul Roßberger, Hans Ochsenbauer und Jürgen Eder von der örtlichen Bauleitung (von rechts). Foto: Maria Frisch
Bei der Baubesprechung mit Alfons Himmelstoß von der Bauoberleitung waren Patrick Gruber, Paul Roßberger, Hans Ochsenbauer und Jürgen Eder von der örtlichen Bauleitung (von rechts). Foto: Maria Frisch

Lam.Die Bauarbeiten an der Gemeindeverbindungsstraße Lissen-Trailling zwischen den Abzweigungen nach Hinter- und Vorderöd sind seit dem 27. April in vollem Gange. Die Straße musste während der Bauphase für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Eine Zufahrt zu den Anwesen Vorderöd und Trailling war nicht möglich. Mittlerweile sieht die Fertigstellung dieses Kernweges seinem Ende entgegen. Die Freigabe ist zwischen dem 1. und 7. Juni vorgesehen.

Bei einem Ortstermin am Dienstag erkundigte sich Bürgermeister Paul Roßberger über den Stand der Bauarbeiten, die von der Tiefbaukolonne der Firma Stratebau ausgeführt werden. Der mit der Bauoberleitung beauftragte Alfons Himmelstoß, und der örtliche Bauleiter Jürgen Eder – beide vom Amt für Ländliche Entwicklung – waren sehr zufrieden mit dem Baufortschritt. Dasselbe galt für Patrick Gruber und Hans Ochsenbauer von der Firma Stratebau.

„Ökologische Aufwertung“

Als erste Maßnahme verlegten die Mitarbeiter das DSL-Leerrohr zusammen mit dem Telefonkabel. „Telekom hatte bisher noch eine Freileitung, die wir im selben Zuge erdverkabelt haben“, berichtete der Bürgermeister.

Insgesamt werde die Trasse nach den Vorgaben des Kernwegenetzes ausgebaut. Die Planung der Oberbauverstärkung laufe über das Amt für Ländliche Entwicklung, bzw. über den Verband. Früher war die Strecke ein Schotterweg mit Dachprofil, aus dem nun eine Asphaltstraße mit 3,50 Meter Fahrbahnbreite mit einem links- und rechtsseitigen Bankett von jeweils 75 Zentimeter entsteht.

Außerdem werden noch einige ökologische Maßnahmen vollzogen, so etwa kleinere Steinhaufen angelegt, in denen Tiere ein Rückzugsgebiet erhalten. Als weitere Ausgleichsmaßnahmen müssen einige Nadelholzbäume zugunsten einer Neupflanzung von Laubholzbäumen weichen.

Nachbessern wollen die Planer auch beim nicht mehr vorhandenen Heckencharakter, der stellenweise ergänzt werden soll. „Das ist eine ökologische Aufwertung“, begründete Alfons Himmelstoß.

Wegen des nur minimal vorhandenen Unterbaus brachte die Fachfirma 60 Zentimeter Frostschutz auf. „Die Anlieger müssen aktuell auf Umleitungen ausweichen“, erläuterte Roßberger. FFW und Rettungsdienst wissen darüber Bescheid.

Im Zuge der Tiefbauarbeiten werden noch die Seitengräben gesäubert und die Zufahrten in die Waldgrundstücke entsprechend aufbereitet. Der Kostenrahmen für die 500 Meter liege bei circa 140 000 Euro netto. „Über das Kernwegenetzprogramm erhalten wir 75 Prozent plus zehn Prozent wegen der Zugehörigkeit zum Aktionsbündnis Künisches Gebirge. Insgesamt beträgt der Zuschuss 85 Prozent“, erklärt Paul Roßberger.

2 Tage Komplettsperrung

Im Großen und Ganzen beende die Tiefbaukolonne in dieser Woche ihren Einsatz. Asphaltiert werden soll dann in der Woche vom 18. bis 22. Mai. „Dafür muss noch mal zwei Tage komplett gesperrt werden“, informierte Roßberger. Hinterher sind noch die Bankette an der Reihe. „Die Trasse bleibt geschlossen, bis sie offiziell übergeben wird“, stellte die ausführende Firma klar. Dies sei voraussichtlich ab der Kalenderwoche 23 der Fall.

Seitens der Gemeinde wurden zwei weitere Trassen für die zweite Runde des Kernwegenetzes, die sich über vier bis fünf Jahre erstreckt, angemeldet, nämlich von Rathgeb bis zur Abzweigung La 103 sowie die Hopfenwaldstraße (Weg zum Wanderparkplatz Sattel ab Abzweigung von der Lambacher Straße).

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht