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Rittsteig

Trauer um den „Nogler“ Franz

„Niemand ist der Herr seines Weges und kein Mensch hat die Macht, den Gang seiner Schritte zu bestimmen.
Helga Brandl

Franz Christof  Foto: Helga Brandl
Franz Christof Foto: Helga Brandl

Rittsteig.„ So steht es auf dem Sterbebild von Franz Christof, der im Alter von 85 Jahren nun seinen irdischen Lebensweg beendet hat. Pater Raymund zelebrierte das Requiem, das vom Rittsteiger Dreig’sang mit einfühlsamen Liedern umrahmt wurde.

Christofs Wurzeln liegen im Nachbarland, wo er am 25. Mai 1934 in Hammern (Hamry) als einziges Kind der Eheleute Franz und Maria Christof das Licht der Welt erblickte. Da Christof mit 14 Jahren mit seinen Eltern ein schönes Anwesen im Böhmerwald hinterlassen musste, absolvierte er die letzten Monate seiner Schulzeit im nahen Grenzdorf Rittsteig. Seine Familie wurde hier von Bauern aufgenommen, wo sie ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellte. Christof trat im Jahre 1957 mit Anna Kolbeck an den Traualtar, die ihm zwei Söhne schenkte. Diese machten ihn zum mehrfachen Großvater und Uropa. Den Lebensunterhalt verdiente er sich auf Montage bei einer Baufirma. 1963 erwarb die Familie ihr Anwesen in Neurittsteig und betrieb nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Als Kreisbauhofarbeiter war Franz Christof ab 1971 beschäftigt, bis er in den Ruhestand trat. Im März 1992 schloss seine Frau Anna für immer die Augen. Seither kümmerte sich die Familie von Sohn Gerhard um den Senior. Die frühere Heimat im Böhmerwald lag ihm am Herzen, denn dort kannte er fast jeden Winkel. So oft es ihm möglich war, besuchte der „Nogler“ Franz die Heimattreffen. Am 12. November vollendete er seinen irdischen Weg. Die Blaskapelle Schießl führte den Trauerzug an. FFW-Vorsitzender Josef Brandl fand bewegende Worte für einen Kameraden, der 52 Jahre Mitglied war. (kbr)

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