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Arrach/Haibühl

Trauernde nahmen Abschied von Fritz Schmid

Von seinem Leiden erlöst wurde am 24. Februar Fritz Schmid aus Arrach.
Regina Pfeffer

Fritz Schmid starb im Alter von 67 Jahren.  Foto: Regina Pfeffer
Fritz Schmid starb im Alter von 67 Jahren. Foto: Regina Pfeffer

Arrach.Im Alter von 67 schloss sich sein Lebenskreis. Die Trauerfeier fand in der Pfarrkirche St. Wolfgang in Haibühl statt, zelebriert von Pfarrer Johann Wutz. Für die musikalische Mitgestaltung zeichneten die „Drexler-Deandln“ verantwortlich.

„Das Leben von Fritz Schmid war von Schicksalsschlägen geprägt“, so Pfarrer Wutz. Geboren wurde er am 12. Oktober 1952 als jüngstes Kind von Friedrich und Anna Schmid. Er wuchs mit fünf Geschwistern auf. Im Alter von 17 ging er als Schweißer zum Baukonzern Brochier in Nürnberg und blieb dort bis zur Rente 2016.

Am 15. Dezember 1972 heiratete er seine Ehefrau Inge. Die Geburt von Sohn Norbert folgte am 19. Oktober 1973. Schon bald nach der Geburt erkrankte dieser so schwer, dass er ständig auf Hilfe angewiesen war. Schließlich erlag er am 23. Februar 1999 mit nicht einmal 25 Jahren seinem Leiden. Die Sorge prägte auch das Leben seiner Eltern und der Schwestern Tamara und Heike. Am 23. Februar 2016 wurde Enkel Tobias geboren, der Liebling des Opas war. Fritz Schmid war lange Jahre aktiv als Abwehrspieler beim SC Arrach. Von 1998 bis zu seinem Tod bekleidete er auch das Amt des 2. Vorsitzenden beim Rassegeflügelzuchtvereins Ottenzell und Umgebung. Der Verein zählte ihn auch zu seinen Gründungsmitgliedern (1989). Bei der Jahreshauptversammlung 2019 wurde er ob seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Abordnungen beider Vereine wohnten der Trauerfeier bei.

2017 holte ihn erneut das Schicksal ein. Es wurde bei ihm die Diagnose Krebs gestellt. Es folgten viele Krankenhausaufenthalte und belastende Therapien, bis er schließlich in der Palliativstation des Krankenhauses Bad Kötzting, versehen mit dem Sakrament der Krankensalbung, sein Leben in die Hände seines Schöpfers und Erlösers zurückgab. „Er hat den guten Kampf gekämpft und für seine Familie als Vater treu gesorgt“, schloss der Geistliche seine Ausführungen. Die Urnenbeisetzung am Haibühler Friedhof fand im Familienkreis statt. (krp)

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