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Trenckverein gibt diesmal besondere „Waffen“ aus

Auch wenn es heuer kein Festspiel gibt, gab der Trenckverein Waffen aus – Waffen gegen die Verbreitung des Corona-Virus.
Ingrid Milutinovic

Mit dem geforderten Sicherheitsabstand wurden die „Waffen“ ausgegeben.  Foto: Ingrid Milutinovic
Mit dem geforderten Sicherheitsabstand wurden die „Waffen“ ausgegeben. Foto: Ingrid Milutinovic

Waldmünchen.Heuer finden keine Aufführungen des Trenckvereins statt. Um zumindest etwas „Trenckfeeling“ aufkommen zu lassen, hatten die Vorsitzenden eine Idee. Die vorgesehenen Schirmherren für die diesjährige Saison, Christoph Zistler und Andreas Schellhammer von der Firma Stoll in Ast, hatten 300 Masken gestiftet. Diese wurden am Mittwochabend auf dem Trenckfestspielplatz bei einer „Waffenausgabe“ der besonderen Art an aktive Spieler und Helfer ausgegeben.

Die zweite Vorsitzende des Trenckvereins, Susanne Heiner, war Herrscherin über die Waffen, sprich die Masken, die die Waffen gegen die Verbreitung des Corona-Virus waren. „Was ist euer Begehr?“ fragte sie jeweils, um dann den Befehl zu geben: „Man möge ihm die Maske geben“ und dem weiteren Hinweis: „Melde er sich am Böhmertor“. Auch Masken für aktive Familienmitglieder, die nicht gekommen waren, wurden ausgegeben. Allzu Diensteifrige wurden mit dem Hinweis „halte er Abstand“ gestoppt. Eine Linie aus bunten Steinen zeigte es an: Bis hierhin und nicht weiter ging es. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch – im Gegenteil. Auch die zwischenzeitlich eingetroffene Polizei hatte am Verhalten der Trenckianer nichts auszusetzen. Für Freitag ist von 17 bis 19 Uhr eine weitere Waffenausgabe geplant. (wim)

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