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Baumaßnahme

Treppe ist bald wieder nutzbar

Die Arbeiten am Aufgang zur Mariensteiner Kirche liegen gut im Zeitplan. Der Denkmalschützer lobt das Erscheinungsbild.
Anton Feigl

Architekt H. Krieg (li.) informierte über den Fortschritt. Foto: Anton Feigl
Architekt H. Krieg (li.) informierte über den Fortschritt. Foto: Anton Feigl

Falkenstein.Auf eine harte Geduldsprobe werden die Kirchenbesucher in Marienstein gestellt, denn seit Monaten kann der Treppenaufgang zur Kirche nicht genutzt werden. Nun aber sind die Arbeiten in vollem Gange – nach jahrelangen Vorbereitungen.

Bereits im September 2016 wurde eine Firma beauftragt, zum Zwecke der Untergrunduntersuchung an drei Stellen Stufen abzubauen und bei einem erneuten Termin mit dem Denkmalamt beschlossen, die Treppe ganz abzubauen. Dazu kam die Einholung verschiedener Gutachten, Planungs- und Kostenermittlung, was zu zahlreichen Verzögerungen führte.

Wie sich nun bei einem Ortstermin mit Vertretern des Architekturbüros (H. Krieg), des Landratsamtes Cham (Kreisbaumeisterin Gabriele Berlinger-Möck und Karl-Heinz Pfeilschifter), des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege (Raimund Karl und Angela Schürzer), der beteiligten Firmen Aumer, Schütz und Englmeier und des Kirchenpflegers Konrad Breu zeigte, ist Bewegung in die Maßnahme gekommen. Etwa 70 Prozent der Unterkonstruktion, auf der die neuen beziehungsweise alten Blockstufen verlegt werden, sowie rund 90 Prozent der seitlichen Treppenabmauerung wurden bereits erneuert.

Für das Geländer hatte Hubert Englmeier drei Musterstücke, Oberfläche in glatter, gedrehter und gehämmerter Ausführung, mitgebracht, wobei man sich für letztere entschied. Sehr positiv äußerte sich Denkmalschutz-Gebietsreferent Raimund Karl über das gesamte Erscheinungsbild der Treppenabmauerung. Zu diesem Zweck hatte das Bauunternehmen circa einen Quadratmeter als Muster mit Trasskalkmörtel verfugt.

Für das Lichtkonzept, das der Architekt erläuterte, hatte Dominik Schütz die geplante Wandleuchte mitgebracht. Die Planung sieht vor, dass im unteren Bereich bis zum Beginn der Kirche Lichtmasten entlang der Kirchenwand sechs bis sieben Wandleuchten in einer Höhe von zwei Metern angeordnet werden sollen. Diese Höhe löste aus optischen Gründen Bedenken aus. Noch akzeptabel wäre die genannte Anzahl an Strahlern in einer Höhe von etwa einem Meter. Bei der Besprechung kristallisierte sich heraus, dass die Beleuchtungskörper grundsätzlich nicht an die Fassade moniert werden, sondern versteckt in die Fenster- und Türlaibungen.

Zu prüfen ist noch, ob entlang des Geländers ein Lichtband vorgesehen werden kann. Denkbar sei auch, kleine Leuchten an den Granitsäulen zu montieren sowie eine Kombination aus Lichtband/Wandstrahler. Das Ingenieurbüro Siegmüller und Firma Schützen wurden gebeten, entsprechende Lichtkonzepte auszuarbeiten. (rto)

der Ortstermin

  • Fertigstellung:

    Ende November soll die Treppe fertig sein. Ob der Termin zu halten ist, hängt vom Fortschritt bei den Gewerken ab.

  • Nachbessern: Das Lichtkonzept soll noch einmal überarbeitet werden.

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