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Montag, 23. April 2018 21° 6

Natur

Treue Hüter der Wanderwege

Der Waldverein Waldmünchen modernisiert weiter seine Hütte und sucht noch Betreuer für Wanderwege.

Seinen treuen Mitgliedern sagte der Waldverein Waldmünchen Danke. Foto: wlm

Waldmünchen.Bei der Jahresversammlung des Waldvereins Waldmünchen am Sonntag durfte Vorstand Ludwig Riederer erfreut ein neues Mitglied begrüßen: Günther Betz.

Riederer nahm Rückblick über das abgelaufene Vereinsjahr. Vier Ausschusssitzungen wurden abgehalten, Holz gemacht für Schuppen, der Maschinenraum umgebaut, neun Wanderungen gab es, eine Adventssitzweil, verschiedene Vereinsfeste wurden besucht und eine Bergfahrt gemacht.

Der Vorstand dankte besonders den vier treuen Helfern die Putzen, Holz schneiden oder Sonntagsdienst machen. Dafür dankte er mit einem Geschenk Edith Wutz, Anni Schulze, Hüttenwartin Inge Riederer und der „guten Fee“ Hedwig Meier, die immer hilft. Für heuer sind eine Elektroheizung und Photovoltaikanlage mit Speicher geplant, im Juni ist dann alles über die Bühne. Der Parkplatz hinterm Haus soll auch fertig gemacht werden. Wegewart Hans Lintl berichtete stellvertretend für Wanderführer Franz Lintl über die neue Ausrichtung des gesamten Wegenetzes und Einstellung ins Internet.

Das Waldmünchner Wegenetz hat jetzt zwei Buchstaben: Wm. Das Wegenetz wurde überprüft, statt 22 Wanderwegen sind es nur noch 13. Bestimmte Wege sind zusammengenommen worden auf einen. Da frühere Wege gezielt nach Gaststätten ausgerichtet waren, ergibt es heute keinen Sinn, Wanderwege zu erhalten, wo keine Brotzeitstation ist. Die Wege Wm1 – Wm13 haben mittlerweile auch eine Anbindung an das tschechische Wegenetz. Bei den Wanderwegen in Geigant und Sinzendorf weiß Riederer nicht, wer die betreut. Wenn jemand Lust hat, kann er sich melden. Mitglied Richard Ederer wird künftig auch Wegepate werden. Wegepate heißt, ein- bis zweimal pro Jahr die Wanderwege abzugehen, ob sie in Ordnung sind. Bei großen umgestürzten Bäumen soll man dem Bauhof Bescheid geben.

Wanderwart Hans Lintl stellte die Wanderungen des vergangenen Jahres vor mit den Highlights, die besonders gefragt waren. Das neue Programm für das kommende Wanderjahr liegt bereits vor. Hüttenwartin Inge Riederer berichtete über 40 Belegwochenenden mit 330 Personen.

Kassier Gustav Fuß gab den Kassenbericht ab. Die Kassenprüfer Hans Ederer und Christa Rainer bescheinigten eine solide Kassenführung und die Mitglieder entlasteten den Kassier.

Schließlich bemerkte Wieland Oberhofer, der alte Wanderweg von Herzogau zum Aussichtsturm gehörte wieder markiert, die Leute würden lieber diesen Weg gehen, statt den rot/weiß markierten. Hans Lintl meinte dazu, man könnte eine neutrale Beschilderung anbringen „Zum Klammerfels“. Alfons Lang monierte die schlechte Ausschilderung des Wanderweges zum Klammerfels, auch gehörte seiner Ansicht nach der Weg selbst wieder instandgesetzt.(wlm)

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