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Polizei

Unfall: zwei lebensgefährlich Verletzte

Nach einem heftigen Zusammenprall mussten ein Mann (57) und eine Frau (70) mit dem Hubschrauber in Kliniken gebracht werden.

An den beiden Autos entstand Totalschaden. Foto: B. Schreiner
An den beiden Autos entstand Totalschaden. Foto: B. Schreiner

Roding.Am Mittwochvormittag hat sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2147 zwischen Roding und Michelneukirchen ereignet. Zwei Personen aus dem westlichen Landkreis Cham erlitten dabei lebensgefährliche Verletzungen und mussten mit Rettungshubschraubern in die Krankenhäuser nach Straubing und Regensburg geflogen werden.

Gegen 9.45 Uhr war ein 57-jähriger Honda-Fahrer auf der Staatsstraße von Michelsneukirchen kommend in Richtung Roding unterwegs und wollte auf Höhe der Biogasanlage nach links in Richtung Unterlintach abbiegen. Dabei hat er nach ersten Angaben der Polizei wohl den vorfahrtsberichtigten Ford, den eine 70-Jährige Frau lenkte, übersehen. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden beide Fahrzeuge stark deformiert und die beiden Fahrer eingeklemmt.

Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte kümmerten sich Ersthelfer um die Verletzten. Die Rodinger Feuerwehr musste die beiden Personen mit hydraulischem Gerät aus den Wracks befreien.

Unfall: Zwei Schwerverletzte bei Roding

Die Versorgung vor Ort übernahm die Besatzung der beiden Rettungswagen, des Krankenwagens sowie ein Notarzt. Außerdem wurden zwei Rettungshubschrauber angefordert. Wie Rettungsdienstleiter Michael Daiminger vor Ort informierte, wurde die 70-jährige Frau in die Uni-Klinik nach Regensburg und der 57-jährige Mann in ein Krankenhaus nach Straubing geflogen.

Die Kameraden der Feuerwehren – im Einsatz waren die Wehren aus Roding, Mitterdorf, Ziehring und Falkenstein – koordinierte Kreisbrandinspektor Florian Hierl. Neben dem Binden von auslaufenden Betriebsstoffen regelten die Feuerwehrler den Verkehr. Der Abschnitt der Staatsstraße 2147 war für längere Zeit komplett gesperrt. Zur Klärung der genauen Unfallursache begannen Beamte der Polizeiinspektion Roding um Dienststellenleiter Arthur Stelzer noch vor Ort mit den Ermittlungen.

An den beiden Fahrzeugen, in denen keine weiteren Personen saßen, entstand Totalschaden. Der Ford wurde nach der Kollision von der Fahrbahn geschleudert und kam erst in einem angrenzenden Feld zum Stehen. (bs)

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