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Mittwoch, 15. August 2018 24° 3

Waldmünchen

Unternehmer glänzen mit Innovationen

In Waldmünchens Innenstadt hat sich ein Unternehmen angesiedelt, das in der Region durchaus als

Franziska und Matthias Eiban (v. r.) im Gespräch mit den Besuchern in ihrem Unternehmen Foto: wbs
Franziska und Matthias Eiban (v. r.) im Gespräch mit den Besuchern in ihrem Unternehmen Foto: wbs

Waldmünchen.exotisch gelten darf: Die Filmagentur QXXQ wurde von den Geschwistern Eiban mit einer Menge großer Visionen vor einigen Jahren gegründet; sie produziert erfolgreich Filme für Kino, Web und Fernsehen. Der CSU Ortsverband Waldmünchen stattete dem jungen Unternehmen zusammen mit MdL Dr. Gerhard Hopp am Freitag einen Besuch ab.

Der Firmensitz befand sich bis vor kurzem noch im Elternhaus in Irlach. Zwischenzeitlich haben die Geschwister ein neues Domizil in der Schulstraße in einem ehemaligen Sudhaus bezogen, das mit großem Aufwand modern und futuristisch umgebaut wurde. Der Kunde wird in einer Art Raumschiff empfangen, in dessen Mittelpunkt ein großer offener Raum mit drei PC-Arbeitsplätzen, Bildschirmen und einem gläsernen Meetingsaal steht.

Für Ortsvorsitzenden Martin Frank war die Besichtigung etwas Besonderes: „Heute können wir uns mal etwas ganz anderes ansehen. Die junge Firma hat schon viele Kunden überzeugt.“ Er selbst habe für einen Werbeclip für die Trenckfestspiele schon bestens mit den Eibans zusammengearbeitet.

Die Gäste wurden von Matthias Eiban durch die Räumlichkeiten geführt, wobei er seine Ideen aufzeigte. Zwei Jahre lang seien die Räume umgebaut worden. Zentral im größten Raum befinde sich ein langer Schreibtisch mit drei Arbeitsplätzen zum Bearbeiten des Filmmaterials und interaktiven Fernsehern. Zum Erstaunen vieler hob der Firmengründer die tolle Internetverbindung in Waldmünchen hervor: „Die Übertragungsraten sind um einiges besser als in den meisten Großstädten, und sie sollen ja noch besser werden.“ Überhaupt biete aus seiner Sicht ein Unternehmen an der Grenze viele Vorteile: Es sei finanziell leistbar, man kenne sich und man erfahre große Unterstützung von außen.

Die Geschwister haben auch eine App entwickelt, mit der Panoramabilder über Flugroboter gefertigt werden können. Für die Firma war die Nominierung für die Berlinale vor zwei Jahren ein positiver Effekt. Von großer Bedeutung für seine Arbeit sieht Matthias Eiban das Vermitteln von Gefühlen bei der Produktion von Filmen: „Wir machen das aus dem Bauch heraus, haben ja keine Psychologie studiert.“ Kritik äu´ßerte Eiban am Thema Datenschutz beim Blick auf seinen Flugroboter, der nunmehr kaum noch Luftaufnahmen im gesetzlich zulässigen Rahmen anfertigen könne.

Martin Frank zeigte sich stolz, dass sich ein derart innovatives Unternehmen in Waldmünchen angesiedelt hat. Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeister Markus Ackermann: „Das ist die Botschaft: Bei uns passt es! Auch in unserer Region sind beste Arbeitsbedingungen vorhanden.“ Und schließlich hob MdL Dr. Gerhard Hopp die Bedeutung dieses Industriepreises hervor: „Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und schafft auch neue Arbeitsplätze. Wir wollen daher digitale Gründerzentren.“ Er wusste um die hohen Umsätze der Computerbranche und lobte den Bürgermeister für die gute Infrastruktur in diesem Bereich. Den Geschwistern Eiban wünschte er Erfolg für die Zukunft.

Wirtschaft

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