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Cham/Untertraubenbach

Untertraubenbacher erinnerten an die Kriegstoten

Am Sonntag nach dem Gottesdienst gedachte man am Kriegerdenkmal in Untertraubenbach der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege.

Am Kriegerdenkmal in Untertraubenbach wurden Kränze niedergelegt.  Foto: Thomas Mühlbauer
Am Kriegerdenkmal in Untertraubenbach wurden Kränze niedergelegt. Foto: Thomas Mühlbauer

Cham.Die musikalische Gestaltung übernahm die Musikkapelle Bauer. Die Ortsvereine mit ihren Fahnen, an der Spitze die Feuerwehr, die Soldaten- und Kriegerkameradschaft und die Pfahlschützen Thierlstein, versammelten sich so mit Pater Mejo um das Kriegerdenkmal. Der Geistliche sagte: „Wir gedenken heute aller Opfer der großen und kleinen Kriege. Die Toten der Weltkriege sollten uns Mahnung genug sein. Stadtrat Walter Dendorfer führte aus: „Deutschland 1919: Ende des Kaiserreiches, geschlagene Armee. Versailler Vertrag. Gewalt auf den Straßen und zwei Millionen tote deutsche Soldaten; 100 Jahre später – Deutschland 2019: Wohlstand, Demokratie, reduzierte Bundeswehr, soziale Schieflagen und Tendenz zu extremem Politikverständnis. Müssen wir uns Gedanken machen?“ Dendorfer: „Ich bin der Meinung ja, und heute, am Volkstrauertag, haben wir die Gelegenheit dazu.“ Der Vorsitzende der Soldaten- und Kriegerkameradschaft, Daniel Zimmermann, dankte Pater Mejo für den würdevollen Gottesdienst und all denjenigen, die an der Gedenkfeier teilnehmen. Anschließend wurden Kränze am Ehrenmal niedergelegt. (rtn)

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