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Eschlkam

Unterwegs auf einer etwas anderen Route

28 Jakobspilger waren am Wochenende mit der KEB auf einer Etappe des Pilgerweges von Klattau nach Kdyne unterwegs.

Der 2017 errichtete Jakobstein am Korab ist ein Anziehungspunkt für die Pilger geworden. Foto: Altmann
Der 2017 errichtete Jakobstein am Korab ist ein Anziehungspunkt für die Pilger geworden. Foto: Altmann

Eschlkam.Der tschechische Jakobsweg zeichnet sich besonders durch stille Wege, weite Ausblicke, Wälder und kleine kulturelle Kostbarkeiten unterwegs aus. Das durften am vergangenen Samstag 28 Jakobspilger bei einer von der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Cham und dem Markt Eschlkam angebotenen Pilgerwanderung auf der Etappe von Klattau nach Kdyne erfahren. Michael Neuberger, der geschäftsführende Bildungsreferent der KEB Cham, begleitete die Gruppe auf der 24 Kilometer langen Strecke an einem herrlichen Frühsommertag mit Informationen und geistlichen Impulsen.

Nach der Zuganreise zum Bahnhof Klattau erklärte Neuberger zunächst das Markierungssystem der tschechischen Wanderwege, das als eines der besten Europas gilt. An den vier Farbmarkierungen rot, blau, gelb und grün orientiert sich auch der tschechische Jakobsweg. Im Klattauer Vorort Tajanov stellte man mit dem Pilgersegen im Schatten der Dorfkirche den bevorstehenden Weg unter dem Segen des Pilgerapostels Jakobus. Immer sanft bergauf ging es zu dem einsamen Bergdorf Tettice, wo man erstaunt war, eine schöne barocke Schlossanlage vorzufinden. Der weitere Weg bergauf bot inmitten blühender Obstbäume herrliche Ausblicke auf Klattau und das Angeltal, bevor man eintauchte in die Stille und Kühle des Waldes rund um den 712 Meter hohen Velky Bitov. Bequem ging es wieder bergab in die Döfer Vilov und Silov, wo zwar kein Mensch zu sehen war, aber dafür Hunde aus den Gehöften die Pilger umso freudiger begrüßten. Zudem stieß hier Josef Altmann zu den Pilgern, der ihnen aus der anderen Richtung von Kdyne her entgegengegangen war. Dort wurden die Mühen Aufstiegs und des zurückgelegten Pilgerweges mit einem kühlen tschechischen Bier belohnt. Abschließend zeigte Josef Altmann den Pilgern noch den 2017 im Rahmen der Jakobustage auf dem Korab errichteten Stein, der auf das 2836 Kilometer entfernte Santiago verweist.

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