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Mittwoch, 19. September 2018 26° 1

Jahrestagung

Urkunden für treue Feuerwehr-Kameraden

Josef Hofmann ist seit 70 Jahren bei der FFW Haus. Das neue Fahrzeug wird im April ausgeliefert.

Die geehrten Mitglieder mit Bürgermeister Markus Hofmann und den Offiziellen Foto: ksm
Die geehrten Mitglieder mit Bürgermeister Markus Hofmann und den Offiziellen Foto: ksm

HAUS.„Die Feuerwehr Haus ist eine kleine Truppe, die aber gut funktioniert“, betonte Bürgermeister Markus Hofmann. So sollte das neue Löschfahrzeug, das diese Stadtfeuerwehr erhält, Ansporn für die Zukunft sein. Wahrscheinlich wird das TSF noch im April ausgeliefert. Das alte Auto von 1983 habe ausgedient. Zu der Versammlung trafen sich die Mitglieder im Vereinslokal Josef Meimer. Die Gedenkminute galt insbesondere Alois Hartl.

„Nach zwei Austritten zählt die Feuerwehr 113 Mitglieder“, berichtete Vorsitzender Anton Amberger. Die Wehr beteiligte sich an allen kirchlichen Festen sowie an der Fahrzeugübergabe in Wettzell und an weiteren Festen. Die Christbaumversteigerung sei zu einem großen finanziellen Erfolg geworden.

Kommandant Tobias Amberger berichtete von 13 Einätzen 2017: ein Brand, sieben technische Hilfeleistungen, zwei Sicherheitswachen, zwei Übungen und eine sonstige Tätigkeit. 100 Arbeitsstunden pro Mann wurden dabei abgeleistet. Die erforderlichen Fahrstunden und eine Prüfungsfahrt werden dann abgeleistet, wenn das neue Löschfahrzeug an die Wehr ausgeliefert ist. Ferner teilte der Amberger mit, dass im Gerätehaus Spinde für die Einsatzkleidung aufgestellt werden. Der Kauf eines Hochdruckreinigers für das Waschen des neuen Fahrzeuges sei ebenso vorgesehen wie eine einheitliche Einsatzkleidung. Kommandant Amberger gab dann noch einen Ausblick auf dieses Jahr und erwähnte dabei besonders die Altkleidersammlung am 21. April.

KBM Heinz Schötz sagte, dass ihm die Feuerwehr Haus nach schwierigen Jahren, die diese durchstehen musste, „sehr am Herzen liegt“. Die Kameraden seien hoch motiviert, und das neue Löschfahrzeug sei dazu geeignet, für neuen Aufschwung zu sorgen. Zum Führen des Fahrzeugs bräuchten die jeweiligen Kameraden eine Zusatzausbildung, so der Kreisbrandmeister.

2017 sei auf Inspektionsebene ein erfolgreiches Jahr gewesen. Von Naturkatastrophen und den damit verbundenen Folgen sei man verschont geblieben. Im Zusammenhang mit der 150-Jahr-Feier der Inspektion Bad Kötzting nannte der Sprecher die Vorstellung der Chronik am 1. März und am 4. Mai (Florianstag) den Festakt im Postsaal in Bad Kötzting mit Landrat Franz Löffler. Am 23. März findet im Postsaal die Inspektionstagung statt,.

Kommandant Florian Heigl berichtete von 277 Einsätzen der neun Stadtfeuerwehren im abgelaufenen Jahr. Am Schinderbuckel hätten seiner Ansicht nach Rauchmelder ein Menschenleben gerettet. Drei verletzte Feuerwehrleute gab es im Stadtbereich. In den Feuerwehrbedarfsplan wurde die Anschaffung des neuen Feuerwehrautos aufgenommen. Die Kosten belaufen sich auf 90000 Euro. Dafür gebe es Zuschüsse von Staat und Landkreis.

Heigl definierte den Begriff „Kameradschaft“ und stellte fest, dass diese die zwischenmenschliche Beziehung betreffe, was auch bedeute, den Kameraden zu helfen: „Jeder soll leisten, was er kann, und nicht, was er mag.“

Die Geehrten: Mit Urkunde und Ärmelstreifen wurde 2. Kommandant Jochen Stöberl für seine 20-jährige Dienstzeit ausgezeichnet. Für 30 Jahre Mitgliedschaft: Thomas Traurig; für 50 Jahre Anton Amberger, Heinrich Fuidl sen., Alfons Fischer, Michael Heitzer, Karl Plötz und Franz Schreiner; für 60 Jahre Josef Müller; für 70 Jahre Josef Hofmann. (ksm)

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