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Montag, 24. September 2018 23° 6

Gründung

Verein will das Freibad fördern

Die Bürger wollen sich für den Erhalt der Falkensteiner Badeanstalt einsetzen. Bad ist laut Fries keine „tickende Zeitbombe“.

Heike Fries und die Vorstandschaft: G. Pesendorfer, Y. Hundt, R. Schmidbauer, T. Lanzinger, A. Ferstl, J. Rauhut (v. l.) FOTO: RTO
Heike Fries und die Vorstandschaft: G. Pesendorfer, Y. Hundt, R. Schmidbauer, T. Lanzinger, A. Ferstl, J. Rauhut (v. l.) FOTO: RTO

Falkenstein.Man hörte in förmlich plumpsen, den Stein, der Bürgermeisterin Heike Fries vom Herzen fiel, als eine Vorstandschaft gefunden war und somit der Gründung eines Fördervereins für das Falkensteiner Freibad nichts mehr im Wege stand. Sehr zur Freude der Gemeinde-Chefin hatten sich gut 30 Personen, darunter zahlreiche „Ehrenamts-Erfahrene“ und passionierte Schwimmer, im Freibadrestaurant eingefunden. Bereits hier zeigte sich, dass sich Bürger offenbar gern und aktiv für den Erhalt des Freibades einsetzen wollen, zumal sich das Bad auf dem aktuellen Stand der Technik befindet, so die einhellige Meinung. Zweck des Fördervereins soll nach Vorstellung von Fries sein, dass er die Gemeinde, den Bademeister und den Bauhof unterstützt, „in welcher Weise auch immer“. Mit ihr waren sich die Anwesenden einig und auch überzeugt davon, dass ein eingetragener, gemeinnütziger Verein optimale Voraussetzungen bietet, um unbürokratisch Mittel zur Unterstützung des Freibads zu sammeln und dazu beizutragen, dass „unser Freibad weiter boomt“. Fries wies auch darauf hin, dass nur ein eingetragener Verein Spendenquittungen ausstellen dürfe. „Eine tickende Zeitbombe“, wie in einer Zeitung zu lesen war, sei das Falkensteiner Freibad übrigens nicht. Natürlich könne immer mal etwas kaputtgehen, der Betrieb insgesamt sie jedoch nicht in Frage gestellt. Als Muster hatte die Bürgermeisterin mehrere Exemplare der Satzung des Fördervereins Blaibach dabei. Die Satzung gilt es jedoch noch auf die örtliche Situation „zuzuschneiden“, auszuarbeiten und zu beschließen. Anschließend stand, nachdem alle Gründungsmitglieder schriftlich festgehalten waren, die Wahl des Vereinsvorstandes an. Dafür übernahm Heike Fries kurzerhand die Funktion der Wahlleiterin. Die Wahl selbst gestaltete sich sehr unkompliziert, denn die Freiwilligen für die drei Vorsitzenden, einen Schriftführer sowie zwei Kassenprüfer waren schnell gefunden. Gerd Pesendorfer wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er lebt seit sieben Jahren und Falkenstein und überzeugte mit der Aussage, dass der Verein für jeden guten Ratschlag dankbar und offen sein werde. Er war sich sicher, dass es zahlreiche Firmen in der Umgebung gebe, auf deren Unterstützung man wohl hoffen dürfe. Das Amt der 2. Vorsitzenden übernahm Yvonne Hundt aus Brennberg, die bereits Vorstandserfahrung aus dem dortigen Schulförderverein mitbringt. In Abwesenheit hatte sich Hans Fries jun. als 3. Vorsitzender angeboten. Tanja Lanzinger zeigte sich bereit, den Schriftführerposten zu übernehmen. Jürgen Rauhut sowie Renate Schmidbauer werden als Kassenrevisoren fungieren. Noch während die Versammlung nach einem Schatzmeister suchte, öffnete sich die Tür und Anita Ferstl kam hereinspaziert. Sie akzeptierte widerspruchslos ihre „Strafe“ fürs Zuspätkommen und wird künftig Schatzmeisterin des Fördervereins sein. Bis auf die Enthaltung der Kandidaten selbst wurden alle Amtsinhaber einstimmig gewählt. Als Nächstes werden sich die Funktionsträger um die Eintragung ins Vereinsregister und Ausarbeitung der Satzung (Amtszeit, Mitgliedsbeitrag, Versammlungen ...) kümmern. Danach werden die Gründungsmitglieder und eventuelle weitere Beitritte zur Abstimmung gebeten, damit die Vereinsgründung notariell beurkundet werden kann. (rto)

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