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Kirche

Vergelt’s Gott für den Dienst am Altar

Chamerauer Pfarrer dankt sechs ausscheidenden Ministranten.
Hermann Schropp

Pfarrer Kilian Limbrunner (r.) und Diakon Werner Szörenyi überreichten den ausgeschiedenen Ministranten jeweils ein goldenes Rauchfass.  Foto: Schropp
Pfarrer Kilian Limbrunner (r.) und Diakon Werner Szörenyi überreichten den ausgeschiedenen Ministranten jeweils ein goldenes Rauchfass. Foto: Schropp

Chamerau.Zum letzten Mal haben beim Gottesdienst am Sonntag sechs Ministranten der Pfarrei Chamerau ihren Dienst am Altar verrichtet. Auf eigenen Wunsch scheiden sechs der derzeit 48 Ministranten der Pfarrei St. Peter und Paul aus. Der gut besuchte Gottesdienst wurde von 14 weiteren Ministranten begleitet.

„Es ist dies in keinster Weise eine Verabschiedung aus der Kirchengemeinde, nein es ist ein Ansporn, ja sogar ein Aufruf, der Pfarrgemeinde nicht den Rücken zuzuwenden, sondern sich auch weiterhin eifrig und zuverlässig in den ehrenamtlichen Dienst zu stellen“. Der Beweis seien die anwendenden Personen, denn sie zeigen und verkörpern, was es heißt, eine lebendige Pfarrgemeinde am Ort und konkret hier in der Regentalgemeinde in Chamerau zu sein, so Pfarrer Limbrunner weiter.

Pfarrer Kilian Limbrunner dankte nicht nur persönlich, sondern auch im Namen der ganzen Pfarrgemeinde Ramona Pöschl, die über elf Jahre im Ministrantendienst war. Lisa Fischer habe nach neun Jahren ebenfalls den Ministrantendienst beendet. Die Ministranten Carola Piendl, Hannah Eder, Luca Schreckinger und Celina Weber wurden nach jeweils sechs Jahren Minidienst“ verabschiedet. Pfarrer Limbrunner appellierte an die Jugendlichen, sich weiterhin für die Pfarrei zu engagieren. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit übergab er an die „Ausscheider“ als „Vergelt’s Gott“ für die vielen Jahre Ministrantendienst ein goldenes Rauchfass. Pfarrer Limbrunner bedankte sich sehr herzlich für die geleistete Arbeit auch im Namen der Diözese und wünschte alles Gute und Gottes Segen für den weiteren Lebensweg.

Der Geistliche fügte als Hinweis bei der Verabschiedung lächelnd hinzu: „Viele andere Dienste in der Pfarrei warten nun auf euch“. Abschließend dankte er allen Anwesenden Ministranten, besonders aber deren Betreuerin Agnes Pöschl, für ihr Engagement.

Nach der heiligen Messe waren alle Ministranten mit ihren Angehörigen im benachbarten Pfarrzentrum zum Grillen eingeladen. (che)

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