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Theater

Verhextes Stück begeistert Zuschauer

Eine verbotene Liebe, Pfarrer und Bürgermeister mit großen Plänen und mittendrin eine Hexe: Das Stück der KLJB hat viel Komik.
Sigismund Fuchs

  • Eine Szene aus dem Stück "Verhexte Hex" Fotos: Fuchs

Zell.Es war eine professionelle Leistung der Theatergruppe der KLJB Zell, als sich der Vorhang im Saal der Schlossbrauerei Schwarzfischer heuer zum ersten Mal öffnete. Dieses Jahr stehen die Spielerinnen und Spieler mit dem Stück „Verhexte Hex“ auf der Laienspielbühne.

Die Regie liegt wieder in den Händen von Anita Altmann und Martin Markl. Sie sorgen für die Mimik und Gestik und haben bei den spannenden Szenen genau den Geschmack des Publikums getroffen. Hinter den Kulissen sind als Souffleusen Lena Wagner und Teresa Koch mit Wort und Einsatz tätig. Die zahleichen Effekte koordinierte Julian Hecht. Den aufwendigen Bühnenaufbau hatten die pausierenden Spieler Matthias Krautbauer und Simon Schwarzfischer inne.

Wallfahrtsort mit einer Hexe?

Im Stück geht es ganz schön rund. Die Hexe Walburga, gespielt von Carina Lausser, wird von allen nur Walli gerufen. Sie haust fernab vom Ort in einer kleinen Hexenhütte, zu der sich immer wieder die Dorfbewohner trauen, um Rat zu holen oder magische Mixturen brauen zu lassen. Natürlich ist das dem Pfarrer Johannes (Andreas Dietlmeier) ein Dorn im Auge. Denn er will zusammen mit dem Bürgermeister (Volker Hecht) einen Wallfahrtsort gründen. Doch dazu müssen sie die Hexe aus dem Weg schaffen, was leichter gesagt ist, als getan.

Unterdessen suchen Burgl (Vanessa Adlhoch) und Lorenz (Stefan Handl) die alte Hexe auf und bitten um einen Hochzeitszauber. Lorenz, Sohn des Bürgermeisters, stammt aus einer wohlhabenden Familie, der die Burgl als Findelkind vom Kartoffelbauer Kilian (Fabian Hecht) „zu nieder“ ist. Das findet auch die Mutter von Lorenz, die stolze Bichlbauerin (Marion Kuck), die eine gute Partie für ihren Sohn im Auge hat.

Als dann auch noch die Dorfratschen Moserin und Kauerin (Kathrin Faltermeier, Verena Höcherl) mitmischen, ist das Chaos perfekt. Denn sie wollen von der Hexe das Besenfliegen lernen.

Drei Vorstellungen gibt es noch

Ob Burgl und Lorenz doch tatsächlich mit Hilfe der Hexe zusammenkommen dürfen? Und bleibt das Hexenhaus weiterhin eine Anlaufstelle für die Dorfbewohner, oder gewinnen der Pfarrer und der Bürgermeister die Oberhand? Das können die Zuschauer bei den Aufführungen herausfinden.

Die Premiere für die Senioren und Kinder kurz vor Weihnachten war – nicht nur wegen Kaffee und Kuchen – bereits ein voller Erfolg. Aber es gibt noch drei weitere Vorstellungen: Am 28. Dezember, am 29. Dezember und am 4. Januar beginnt das Schauspiel jeweils um 20 Uhr. Einlass ist bereits um 18 Uhr. Ab dann besteht die Möglichkeit, von der reichhaltigen Karte der Schlossbrauerei Schwarzfischer zu bestellen.

Für die Abendvorstellungen besteht die Möglichkeit zur Reservierung unter 01 70 / 54 84 46 0. Es werden Anrufe, SMS und auch WhatsApp-Nachrichten entgegengenommen. (rsu)

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