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Kommunalwahl

Verjüngte Mannschaft tritt an

Die Liste „CSU-Freie Wählerschaft“ hat zehn Kandidaten unter 30 Jahren und geht mit viel Optimismus in die Wahlen.

Die Kandidaten der Liste CSU-Freie Wählerschaft Schorndorf wollen die gesamte Bürgerschaft mit ins Boot nehmen.  Foto: csa
Die Kandidaten der Liste CSU-Freie Wählerschaft Schorndorf wollen die gesamte Bürgerschaft mit ins Boot nehmen. Foto: csa

Schorndorf.„#mia.fia.eich – #mia.fia.schorndorf“: Gemäß dieser Vorgabe geht die Liste „CSU-Freie Wählerschaft“ mit viel Optimismus in die anstehenden Kommunalwahlen. Zehn der 28 Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat sind unter 30 Jahren, damit ist der Generationswechsel vollauf gelungen.

Zum Wahlauftakt hatte die „CSU-Freie Wählerschaft“ am Sonntagabend in das Schützenheim in Radling eingeladen. „Ich freue mich, dass so viele gekommen sind“, sagte CSU-Ortsvorsitzende Andrea Lausser bei der Begrüßung. „Unsere Liste ist für mich eine ganz große Herzensangelegenheit“, so Andrea Lausser, „es macht mich sehr stolz, denn jeder auf unserer Liste ist mit einem ganz klaren Ja dabei“. Lausser stellte die gelungene Mischung der hochmotivierten Mannschaft heraus, mit vielen sehr jungen Bewerberinnen und Bewerbern, acht Frauen und drei erfahrenen Gemeinderäten, die wieder antreten. „Es geht uns um die weitere Zukunft unserer Kommune und da möchten wir gerne mitgestalten“.

Listenführer Leonhard Schmidbauer schlug zunächst in die gleiche Kerbe, „das Durchschnittsalter unserer 28 Frauen und Männer liegt unter 40 Jahren“.

Da ist ein 18-Jähriger schon Jugendwart bei der Obertraubenbacher Feuerwehr, ein 20-Jähriger 3. Vorstand bei den Burgschützen Neuhaus, ein 23-Jähriger Fußball-Abteilungsleiter, ein 20- und 22-jähriges Brüderpaar in der Landjugend ganz mit vorne aktiv, da leitet eine 27-Jährige sowohl das Eltern-Kind-Turnen als auch die Skigymnastik, treibt ein 29-Jähriger als Spielertrainer die SSV-Fußballer an und haben eine 28-Jährige und ein 29-Jähriger bereits den erfolgreichen Schritt in die Selbstständigkeit gemacht.

„Jetzt kommt es darauf an, dass die Wählerschaft dieser jungen Generation auch eine Chance gibt und ihr das Vertrauen schenkt“, so Schmidbauer, „sie haben es verdient und stehen für frischen Wind sowie neue Ideen“.

Drei Gemeinderäte hören auf

Mit Walter Reiser (nach 30 Jahren), Matthias Winterl und Wolfgang Zajac (nach jeweils zwölf Jahren) stehen drei der bisherigen sechs Gemeinderäte aus den Reihen der „CSU-Freie Wählerschaft“ nicht mehr zur Verfügung. „Sie waren durchwegs sehr konstruktiv und mit enorm viel Herzblut dabei“, stellte Schmidbauer heraus. Michael Aumer, Christian Rasche und Leonhard Schmidbauer stehen erneut zur Kandidatur. Nicht vergessen wissen wollte Schmidbauer ein Riesenlob an Andrea Lausser: „Sie hat erst im letzten Jahr den Vorsitz des CSU-Ortsverbandes übernommen und wurde jetzt mit den Kommunalwahlen und dem Nominierungs-Procedere gleich ins kalte Wasser geworfen“.

Ganz wichtig ist Schmidbauer, dass eine Botschaft in der Kommune weitergetragen wird: „Keine Stimmen für Max Schmaderer als Listenführer seiner Parteifreien Wählerschaft!“ Schmaderer habe bei den Bürgermeisterwahlen keinen Gegenkandidaten. Deshalb komme jede Stimme für Max Schmaderer auf dem ersten Platz seiner Gemeinderatsliste nicht ihm, sondern anderen Bewerbern auf seiner Liste zugute.

Leider habe es Max Schmaderer wie schon vor sechs Jahren erneut versäumt, gerade für die von den Freien Wählern so herausgestellte Basisdemokratie ein Zeichen zu setzen. „Auch 2014 hatte er schon keinen Gegenkandidaten und hat trotzdem noch über 1700 Stimmen für seine Gemeinderatsliste geholt“.

Mehr Basisdemokratie gefordert

Die künftigen Vertreter der Liste „CSU-Freie Wählerschaft“ im Gemeinderat wollen sich für mehr Basisdemokratie einsetzen, bei wichtigen Entscheidungen sollen auch die Bürgermeinungen mit ins Boot geholt werden. Ebenfalls ein künftiges Anliegen: „Wachsen mit Maß und Ziel“, insbesondere im Hinblick auf den rasanten Verkauf von Bauplätzen wie zuletzt in Radling mit rund 40 Parzellen binnen eines Jahres. Hier sollte der Fokus mehr auf den Bedarf der eigenen Bürgerschaft gelegt werden.

Im Folgenden stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste „CSU-Freie Wählerschaft“ im Einzelnen vor. Genannt wurden: Kinder, Jugend und ehrenamtliche Vereinsarbeit fördern; neben Schorndorf auch die anderen Ortsteile und Altgemeinden im Auge haben; Neubürger schnell einbinden; soziale Integration und Inklusion; Sport und Bewegung für Jung und Alt; Gestaltung eines Dorfplatzes in Schorndorf mit Aufenthaltsqualität anstatt Wiederbebauung des sogenannten „Kramerareals“; Ausbau des Kita- und Kindergartenangebots mit freier Wahl zwischen Vor-, Nachmittags- und Ganztagesangeboten. (csa)

Wahlkampf-Termine

  • Politischer Frühschoppen:

    Sonntag, 1. März, beim Schorndorfer Bockbierfest mit Landrat Franz Löffler, Beginn um 11 Uhr im Baumgartner-Saal (csa)

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