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Bauantrag

Verklagt Hans Gietl nun die Stadt Cham?

Nach der erneuten Ablehnung durch den Chamer Stadtrat ist in Brunnendorf alles möglich: Klage, Stillstand und neuer Antrag.
Von Johannes Schiedermeier

Der Stadtrat hat entschieden, dass die Neubauplanung von Gietl nicht in diese Umgebung passt. Foto: Schiedermeier
Der Stadtrat hat entschieden, dass die Neubauplanung von Gietl nicht in diese Umgebung passt. Foto: Schiedermeier

Cham.Der Stadtrat hat den Antrag der Hans Gietl-Projektentwicklung erneut abgelehnt. Das Ergebnis könnte offene Konfrontation und völliger Stillstand in Brunnendorf sein, sagt Anton Schmidt, der das gescheiterte Projekt in der Firma betreut. Möglicherweise wird aber auch ein neuer Antrag gestellt, der eine Tiefgarage enthält. Abhängig ist das unter anderem auch von dem Ergebnis, das die derzeit laufenden Gespräche mit den künftigen Mietern ergeben. „Wir sind inzwischen in der Zeitplanung erneut zurück. Erst hat man uns im Juni nicht auf die Stadtratssitzung genommen, dann im Juli abgelehnt. Jetzt stehen wir praktisch wieder am Anfang und müssen sehen, ob die Mieter das mitmachen. Ein Baubeginn im Frühjahr 2020 steht nun endgültig in den Sternen“, sagt Schmidt. Eine Ausschreibung ohne eine Aussicht auf eine Baugenehmigung sei halt nicht möglich. Nachdem die Zeit für das Vorhaben ohnehin stillsteht, erwäge die Firmenleitung auch eine Klage. „Wir werden von einem Anwalt prüfen lassen, ob die Stadt ihr Ermessen pflichtgemäß ausgeübt hat. Dieser Ansicht sind wir nämlich nicht. Wir können nicht erkennen, wieso sich das Gebäude nicht in die Umgebung einfügen soll“, sagt der Projektleiter. „Wir sind halt der Ansicht, dass es sich bei dem Obergeschoss um eine zurückgesetzte Dachschräge handelt, unter der jemand wohnt. So wie woanders auch.“

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