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Region Cham
Samstag, 26. Mai 2018 25° 3

Notfall

Vermisstensuche: Glückliches Ende

Nachdem eine Frau bei Waldmünchen verschwunden war, suchte ein großes Aufgebot an Helfern nach ihr. Nun wurde sie gefunden.

Ein Polizeihubschrauber war bei der Vermisstensuche im Einsatz. Foto: wbs

Waldmünchen.Die Entwarnung kam kurz vor 16 Uhr am 1. Mai. Nachdem in den Vormittagsstunden des Maifeiertags eine umfangreiche Suchaktion nach einer vermissten Frau rund um Spielberg für Aufsehen gesorgt hatte, bestätigte die Polizei auf Anfrage unseres Medienhauses, dass die Frau am Nachmittag „wohlbehalten im Raum Waldmünchen aufgefunden wurde“.

Die 36-Jährige hatte am Vorabend gegen 20 Uhr zu Fuß ihr Zuhause in dem Waldmünchener Ortsteil verlassen. Nachdem sie bis Mitternacht nicht zurückgekehrt war, wurde die Polizeistation Waldmünchen verständigt. Nach ersten Ermittlungen liefen noch in der Nacht die ersten Suchmaßnahmen in der Sache an. Neben einem Polizeihundeführer mit einem speziell ausgebildeten Suchhund suchte ab 2.20 Uhr auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera die nähere Umgebung ab – erfolglos, wie die Polizei mitteilte.

Einsatzbesprechung mit den Führungskräften. Foto: wbs

Die weitere Suche begann in den Morgenstunden des Maifeiertags mit starken Kräften von Feuerwehr und verschiedenen Teams der Rettungshundestaffel Bayerwald. Diese waren zufällig bei einem Lehrgang in Waldmünchen und konnten deshalb sofort in die Suche mit eingebunden werden. Auch ein Hubschrauber war nochmals längere Zeit im Einsatz. Auch diese Suchmaßnahmen blieben erfolglos und so wurden gegen Mittag sukzessiv beendet, wie es im Polizeibericht heißt. Es hätten sich keine Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort der Frau und keine Ansätze für weitere gezielte Absuchen ergeben, hieß es.

Neben der Rettungshundestaffel unter Einsatzleitung von Martin Melichar aus Cham mit rund 60 Personen und über 20 Hunden waren auch etwa 100 Feuerwehrleute aus Spielberg, Treffelstein, Hocha, Biberbach, Steinlohe, Ast, Untergrafenried Schäferei und Waldmünchen im Einsatz. Diesen leiteten von Feuerwehrseite Kreisbrandrat Michael Stahl, auch Kreisbrandinspektor Norbert Auerbeck und der Waldmünchener Kreisbrandmeister Andreas Bierl waren beteiligt.

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