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Übung

Verteidigungskurs für Kinder

Botschaft lautet: Jedes Mädchen und jeder Junge kann sich verteidigen!

Nicht mit uns! Selbstbehauptung und Selbstverteidigung beim Teenie-Treff der Gemeinde Walderbach mit Referentin Doris Klingseisen (re.). Foto: run
Nicht mit uns! Selbstbehauptung und Selbstverteidigung beim Teenie-Treff der Gemeinde Walderbach mit Referentin Doris Klingseisen (re.). Foto: run

Walderbach „.Nein zu sagen, wenn ich nicht will – eine Haltung an den Tag legen, die zeigt, ich bin nicht wehrlos. Und wenn jemand gemein ist, und/oder mich unterdrücken will: Ich weiß mich zu verteidigen!“ Zum Verteidigungskurs lud der Teenie-Treff der Gemeinde Walderbach ein, der in der Turnhalle der Franz-Xaver-Witt Schule stattfand. Knapp 20 Jugendliche folgten der Einladung und wurden von Doris Klingseisen fachmännisch geschult. Doris Klingseisen ist verheiratet, hat zwei Kinder und kam über ihre Ju-Jutsu-Ausbildung beim TV Furth (3. Dan/C-Trainer-Linzenz) hin zur Trainer-Lizenz für Frauen-Selbstverteidigungskurse und Gewaltprävention. Sie ist Fachwirtin für Konfliktmanagement und Selbstverteidigung, psychologische Beraterin und Opferhelferin beim „Weißen Ring“. Was das Projekt „Nicht mit mir!“ betrifft, ist sie seit über zehn Jahren als lizensierte Kursleiterin tätig. Klingseisen verstand es, das Interesse der Jugendlichen zu wecken, ihnen kurzweilige drei Stunden zu bescheren, bei denen Theorie und Praxis gleichermaßen geschult wurden. Mehr noch, sie schaute den Teenies über die Schultern und sorgte für sicheres und genaues Agieren im Ernstfall und erläuterte die Hintergründe. Wie gesagt, ging es um sicheres Auftreten, Stopp zu sagen, sprich, bis hierher und nicht weiter – und eben gegebenenfalls Hand anzulegen, wenn mich jemand an den Haaren zieht oder in den Schwitzkasten nimmt. „Vertraue deinem (Bauch-)Gefühl!“, hieß es, wenn sich die Jugendlichen unwohl fühlen, ob etwas richtig ist oder nicht. Denn, wenn etwas nicht in Ordnung ist, darf oder vielmehr muss dies zum Ausdruck gebracht werden. Und man muss sich Hilfe holen, bei Eltern oder anderen Vertrauten. Durch das Equipment der Schulturnhalle konnte auch sicheres und unfallfreies Fallen geübt und geschult werden. Hier und auch in der Verteidigungshaltung kam der „Schutzhelm“ sprich die Schutzhände über Kopf zum Einsatz. Am Ende wurde alles nochmals wiederholt und die Teenies gaben wieder, was sie gelernt hatten. Spaß gemacht hat es allen, nun ist es wichtig, das gelernte Wissen zuhause immer wieder abzurufen und sich zu verinnerlichen, damit es in „Fleisch und Blut“ übergeht. (run)

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