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Region Cham
Mittwoch, 20. Juni 2018 28° 2

Grafenwiesen

Viele gaben Josef Raab das letzte Geleit

Am Mittwoch wurde der beliebte Mitbürger unter großer Anteilnahme zu seiner letzten Ruhestädte begleitet.

Viele Freunde und Verwandte gaben Josef Raab beim Requiem das letzte Geleit. Foto: khp
Viele Freunde und Verwandte gaben Josef Raab beim Requiem das letzte Geleit. Foto: khp

Grafenwiesen.Familie, Verwandte, Freunde und Bekannte versammelten sich am frühen Mittwochnachmittag in der Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Grafenwiesen, um sich von einem geachteten Bürger nach dessen arbeitsreichem Leben zu verabschieden. Das geschah in großer Dankbarkeit für alles, was er Gutes gewirkt hatte, so Pfarrer Dr. Peter Chettaniyil. „Nach einem erfüllten Leben werden wir ihn wie eine reife Frucht in die Erde betten“, sagte er. Pfarrer Peter sprach den Angehörigen seine persönliche wie auch im Namen der Pfarrgemeinde aufrichtige Anteilnahme aus.

Doch wer im Glauben mit Christus verbunden ist, für den bedeutet der Tod das Tor zum ewigen Leben. „Wir alle sind zur Heiligkeit berufen und sollen Anteil erhalten an Gottes Herrlichkeit.“ Diese tröstenden Worte sprach der Priester zu Beginn des feierlichen Requiems.

In seiner Traueransprache ging Pfarrer Peter kurz auf die Lebensstationen des Verstorbenen ein: „Josef Raab ist am vergangenen Sonntag ganz friedlich und ruhig gestorben. Wir glauben fest, dass er in den Händen Gottes gut geborgen ist.“ Raab Josef, am 2. Januar 1926 in Plarnhof geboren, wuchs in einer großen Familie auf. Er lernte seine Frau Eugenie Hentschel Anfang der 1960er-Jahre kennen und lieben und heiratete sie. Mit viel Fleiß erbaute sich das Paar ein Eigenheim im Zittenhofer Weg. Vier Kinder wurden dem Ehepaar geschenkt.

Einen schweren Schicksalsschlag bedeutete für Josef Raab der frühe Tod von Tochter Erika und seiner Ehefrau. Seine letzten Jahre verbrachte er bis zum Schluss bei Sohn Günther und erfreute sich bis zum Ableben bester Gesundheit. Dazu trugen sicherlich viel seine Enkelkinder bei, die dem Opa stets Freude bereiteten. In diesem Zusammenhang erinnerte Pfarrer Peter an das Hochfest Fronleichnam, an dem wir uns daran erinnern, dass der Geist Jesu lebendig ist. So denken wir das auch von unserem Mitbruder Josef Raab, dass sein Geist im Vater geborgen ist.

Auch die Marianische Männerkongregation trauert um ihr langjähriges Mitglied. Seit 1942 hat Josef Raab ihr die Treue gehalten und zeigte dadurch seine Verbundenheit zur Gottesmutter Maria. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die MMC mit einer Messe danken. Der Kirchenchor Grafenwiesen gestaltete das feierliche Requiem mit beeindruckenden Liedern gesanglich mit. Abschließend gab die Trauergemeinde dem Verstorbenen das Geleit zur letzten Ruhestätte. (khp)

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