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Bilanz

Viele Investitionen in 2019

Beim Jahresempfang in Klencí war auch Markus Ackermann vor Ort. Bürgermeister Bozdech kündigt für 2020 einen Sparkurs an.
Von Harald Eiban

Der Jahresempfang war gut besucht. Unter den Gästen war auch der Waldmünchner Bürgermeister Markus Ackermann (vorne links).  Fotos: Harald Eiban
Der Jahresempfang war gut besucht. Unter den Gästen war auch der Waldmünchner Bürgermeister Markus Ackermann (vorne links). Fotos: Harald Eiban

Waldmünchen.Bereits zum fünften Mal wurde in Klencí pod Cerchovem ein Jahresempfang abgehalten. Diesen hat Bürgermeister Jan Bozdech ins Leben gerufen, nachdem er bei seinen Besuchen bei Jahresempfängen auf bayerischer Seite von diesen Veranstaltungen ganz begeistert war. War der Besuch anfangs etwas spärlich, so wurde dies von Jahr zu Jahr besser und dieses Mal war der Saal des Kulturhauses beim Bahnhof voll besetzt, was das Gemeindeoberhaupt sehr freute.

Eiserner Vorhang im Mittelpunkt

In diesem Jahr stand das 30-jährige Jubiläum des Falls des Eisernen Vorhangs im Mittelpunkt und dazu war Karl Reitmeier als Referent eingeladen worden. Unter den Gästen befanden sich auch Jan Látka als Vertreter des Pilsner Bezirks und Bürgermeister Markus Ackermann aus der Partnerstadt Waldmünchen. Gesanglich wurde der Empfang gestaltet vom Männer- und Gesangsverein „Haltravan“.

Zum Dank für die Übersetzung überreichte Karl Reitmeier Zuzana Langpaulová ein Präsent.
Zum Dank für die Übersetzung überreichte Karl Reitmeier Zuzana Langpaulová ein Präsent.

In seinem Rückblick erwähnte Bürgermeister Jan Bozdech Projekte, die im vergangenen Jahr abgewickelt werden konnten. So sei der Parkplatz beim Haus der Natur geschaffen worden – als erster Abschnitt der Neugestaltung des Stadtplatzes. Ein neues Feuerwehrauto konnte für die Feuerwehr Klencí angeschafft werden. Nicht unerwähnt ließ er die Renovierung des Kindergartens, der auch mit neuem Garten ausgestattet wurde. Dank der Unterstützung durch den Bezirk konnten zwei neue Tennisplätze errichtet werden.

Im Ausblick auf das laufende Jahr merkte er an, dass aufgrund der enormen Investitionen in letzter Zeit ein Sparkurs eingeleitet werden müsse. Trotzdem könnten drei Projekte durchgeführt werden. Mit neuen Fenstern soll das Wohnhaus mit 55 Wohnungen ausgestattet werden. Ferner soll das Doktor- und Apothekenhaus einen barrierefreien Zugang erhalten und die vom Einsturz bedrohte Stützmauer gegenüber dem Pfarrhof wird erneuert. Außerdem stehen die Planungen für anstehende Projekte an.

Die Partnerschaft

  • Zeitpunkt:

    Die Partnerschaft mit Klencí pod Cerchovem wurde am 1. August 1990 durch eine offizielle Freundschaftsurkunde besiegelt.

  • Anlass:

    Grund dafür war die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Waldmünchen-Höll.

  • Partnerstädte:

    Weitere Partnerstädte Waldmünchens sind Marktoberdorf, Combourg und Elz.

Bozdech verwies im Verlauf seiner Ausführungen erfreut darüber, dass auch Erfolge in den Bereichen Sport, Kultur und Kinder erzielt werden konnten. Anerkennende Worte gab es für die Nachwuchs-Fußballer von TJ Spartak Klencí, die in der Altersklasse bis elf Jahre den zweiten Platz belegten. Hervorgehoben wurde auch die sportliche Leistung der Cross-Läuferin Lucie Kubecová, die stolze Erfolge erringen konnte, darunter auch auf internationaler Ebene. Eine besondere Erwähnung im Bereich Kultur fand Alena Paulová vom Gymnasium Jindrich Šimon Baar, die für das Haus der Natur Bilder zum Thema „Märchen aus dem Chodenland“ gemalt hat.

Verdiente Bürger geehrt

Auch einige Ehrungen wurden vorgenommen, wozu er auch seine Stellvertreter Premysl Lamac und František Cipera auf die Bühne bat. Mit einem großen Dank wurden die Allgemeinärzte Jirí Koptik und dessen Frau Vera verabschiedet, die sich über 30 Jahre um das Wohl der Patienten bemüht hatten. Bozdech äußerte sich froh darüber, dass die Praxis von deren Sohn Jirí fortgesetzt wird. Geehrt wurden auch die Siegerinnen des Lebkuchenhauses-Wettbewerbs. Die Siegerin war Miloslava Haasová aus Chodov, auf Rang zwei landete Marie Weberová und Rang drei belegte Petra Nováková.

Karl Reitmeier war die große Ehre zuteilgeworden, einen Vortrag zum Titel „Otevrení Hranice“ (Die Grenze öffnen) zu halten. Er schilderte seine Erlebnisse, als es noch den Eisernen Vorhang gab, die Samtene Revolution begann und rief Ereignisse nach der Grenzöffnung in Erinnerung.

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