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Versorgung

Vier Defibrillatoren für Arrach

Frauenbund, Trachtler und viele weitere Spender trugen zur Finanzierung der Lebensretter bei.
Regina Pfeffer

Die Spendenübergabe mit (v. li.) Hermann Zapf, Johanna Schreiner, Maria Lohberger, Simone Lemberger, Sepp Schmid, Inge Pfeffer, Regina Pfeffer, Maria Reiner und Thomas Weber Foto: Pfeffer
Die Spendenübergabe mit (v. li.) Hermann Zapf, Johanna Schreiner, Maria Lohberger, Simone Lemberger, Sepp Schmid, Inge Pfeffer, Regina Pfeffer, Maria Reiner und Thomas Weber Foto: Pfeffer

Arrach.Die Möglichkeit, dass jeder einmal in eine lebensbedrohliche Situation geraten könnte, die eines Defibrillators bedarf, war der Grund für die Hilfsbereitschaft des Frauenbunds Haibühl-Ottenzell und des Trachtenvereins Stoarieda. Mit je 350 Euro beteiligten sie sich an der Finanzierung von Defibrillatoren.

Zur Spendenübergabe kamen die Beteiligten in die Grundschulturnhalle Haibühl. Arrach verfügt nun über insgesamt vier Defibrillatoren. Installiert sind diese im Vorraum der Pfarrkirche Haibühl, in der Sparkasse Arrach, im Seepark am Salettl des Tagescafés D’Hoamat und in Ottenzell am Gasthof Klaus Achatz neben dem Zigaretten-Automaten. Alle Geräte sind rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, an zentralen Stellen in der Gemeinde frei zugänglich und bereit zum Einsatz.

Die letzteren beiden befinden sich im Außenbereich und sind beheizbar. Die Kosten beliefen sich auf 4060 Euro, für die anderen beiden auf 3000 Euro. Die modernen Geräte werden aufgrund ihrer Sprachführung sowie leichten und sicheren Bedienbarkeit auch kurz „Laien-Defi“ genannt.

Den Anstoß zu dieser lebenswichtigen Einrichtung gab Hermann Zapf, Pfarrgemeinderatssprecher und Vorsitzender der CSU Arrach. Wie er verkündete, seien die Gesamtkosten von rund 7000 Euro ausschließlich aus Spenden finanziert worden. Mit je 350 Euro von Frauenbund und Trachtenverein konnte die Finanzierung der vier lebensrettenden Geräte nun abgeschlossen werden. „Die Gemeinde ist jetzt ausreichend abgedeckt mit Defis“, so Zapf. Grund genug für Bürgermeister Sepp Schmid und Initiator Zapf, Danke zu sagen für die Spendenbereitschaft. Der KDFB Haibühl-Ottenzell mit Vorsitzender Maria Reiner, Vize Regina Pfeffer und Kassenverwalterin Inge Pfeffer sammelte durch Kuchenverkauf und Bastelarbeiten ein finanzielles Polster an. Der Trachtenverein Stoarieda mit Schriftführerin Johanna Schreiner, Kassierin Simone Lemberger und Zeugwartin Maria Lohberger stellte einen Teilerlös aus Veranstaltungen zur Verfügung. Mit der Firma medi.sys scheuer KG aus Furth habe man einen kompetenten Anbieter aus dem Landkreis gewählt, der künftig mit Andreas Scheuer als Ansprechpartner zur Verfügung steht. In Kürze folgt eine Infoveranstaltung für alle Bürger zu Schulungszwecken und zur Demonstration des Gerätes. (krp)

Defis in der Gemeinde

  • Einsatz:

    Alle Geräte sind rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, an den zentralen Stellen in der Gemeinde frei zugänglich und bereit zum Einsatz.

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