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Übung

Vier Feuerwehren proben Ernstfall

Dammbalken für Hochwasserschutz am Esper wurden eingebaut.

Hand in Hand: Die Feuerwehrler bauten die Dammbalken an der Zufahrt zum Volksfestplatz am Esper ein. Foto: Bastian Schreiner
Hand in Hand: Die Feuerwehrler bauten die Dammbalken an der Zufahrt zum Volksfestplatz am Esper ein. Foto: Bastian Schreiner

Roding.Die Betriebsanweisung für die Hochwasserschutz-Anlage schreibt pro Jahr eine Übung zum Einbau der verschiedenen Elemente vor. Am Freitagabend war es wieder soweit – die Stützpunktfeuerwehr Roding rückte mit den Nachbarwehren Ziehring, Zimmering und Regenpeilstein an, um den Einbau der Dammbalken zum Hochwasserschutz bei der Einfahrt in den Volksfestplatz sowie entlang der Regenstraße zu üben.

Neben Bürgermeister Franz Reichold verfolgten die Übung am Esper auch Manfred Janker von den Städtischen Betrieben, stellvertretende Stadtbaumeisterin Sabine Weixel, Bauhofleiter Gerhard Höcherl, Kreisbrandmeister Hubert Hofweber sowie Kreisbrandinspektor Florian Hierl, der als Verwaltungsangestellter der Stadt auch der Betriebsbeauftragter für den Hochwasserschutz ist. Es sei wichtig, dass die Feuerwehren mit dem Einbau der Elemente vertraut sind, um diese im Ernstfall richtig einzubauen, sagte der Bürgermeister. Im Gegensatz zu anderen Einsätzen der Feuerwehren komme es hier jedoch nicht auf Schnelligkeit an, so Reichold. Grund: Durch entsprechende Hochwassermeldungen aus Cham habe man eine Vorlaufzeit von rund sechs Stunden, bis die Flutwelle in Roding eintrifft.

Mit einem Gabelstapler wurden dann die im Betriebsgebäude an der Schutzmauer eingelagerten Elemente an die Einsatzorte transportiert und dort von den Kräften der Wehren eingesetzt. Hand in Hand arbeiteten die Feuerwehrler zusammen, so dass nach etwas über einer Stunde das „Training“ für die vier Feuerwehren wieder beendet werden konnte.

Zur Abschlussbesprechung trafen sich die Beteiligten dann in der Rodinger Feuerwache. Dabei zeigten sich Bürgermeister Franz Reichold, Rodings Kommandant Alexander Tag, Regenpeilsteins Kommandant Benjamin Nicklas als Zugführer sowie Florian Hierl sehr zufrieden mit dem Verlauf der Hochwasserschutz-Übung. Alles habe hervorragend geklappt, lautet der einhellige Tenor. Als Dank für die Teilnahme gab es eine Brotzeit. (bs)

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