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Tourismus

Vier Kassen für die Skifahrer

Das Kassengebäude am Großen Arber wird umgebaut. Der Service für die Gäste wird dadurch besser – und auch die Sicherheit.
Maria Frisch

Der Bautrupp der Arberbergbahn unter der Leitung von Tobias Ernst (rechts) arbeitet seit Anfang Juli an der Umgestaltung der Talstation. Foto: kfl
Der Bautrupp der Arberbergbahn unter der Leitung von Tobias Ernst (rechts) arbeitet seit Anfang Juli an der Umgestaltung der Talstation. Foto: kfl

Grosser Arber.Wer derzeit an der Talstation am Großen Arber vorbeifährt, erblickt Bauzäune, Bagger und emsige Bauarbeiter um Bauleiter Tobias Ernst. Seit Juli werden die Kassenanlagen und der Außenbereich der Talstation umgebaut. Die Kasse, die unterhalb der 6er-Gondelbahn liegt, ist vorübergehend in den Skiverleih unterhalb der Sonnenhang-Sesselbahn umgezogen. Die Seilbahn- und Technikgebäude der Arberbergbahnen erhalten nach 20 Jahren einen freundlicheren Farbanstrich. Demnächst kehren die überarbeiteten Infotafeln an ihren Stammplatz an den Seitenwänden zurück.

„Wir werden jünger und besser!“, beschreibt Andreas Stadler, Pressesprecher der Arberbergbahnen, was derzeit am König des Bayerischen Waldes passiert. In den vergangenen Wochen wurde durch den vom Arberseehaus erprobten Bautrupp der Arberbergbahn der alte Treppen- und Aufgangsbereich abgetragen, ebenso der mittlerweile nicht mehr benötigte Abstellraum im früheren Bistro „La Gondola“. Mauern und Fassaden wurden erneuert. Zeitgleich räumten die Verantwortlichen die Kassen leer, um damit Platz für die Bauarbeiten zu schaffen.

„Es entsteht, und das ist auch einer der Hauptgründe für diese Bauphase, ein größeres Kassengebäude, welches vor 20 Jahren zu klein dimensioniert worden war“, erläutert Andreas Stadler. Gäste erwarten einen schnellen Service und mit den bisherigen drei Kassenfenstern, in Verbindung mit dem zusätzlichen Kiosk, reicht der Platz einfach nicht mehr aus. Auch die ergonomischen Bedingungen an den Kassenarbeitsplätzen selbst wurden verbessert. Daher hat man sich entschieden, ein viertes Kassenfenster einzubauen und auch den internen Kassen- und Lagerbereich zu vergrößern.

„Weiterhin ist die räumliche Optimierung an der Talstation in Form von mehr Platz für die Gäste ein wesentlicher Grund für die Umbaumaßnahme“, so Stadler. Früher kreuzten sich abfahrende Skifahrer und ankommende Gäste direkt an der letzten Stufe des ehemaligen Treppenaufgangs und unmittelbar vor der Gondelbahn. Auch beim Durchfahren mit der Pistenraupe war es dort immer sehr eng.

Außerdem bevölkerten an der Talstation wartende Skischulgruppen den Zugangsbereich der Gondelbahn. Durch den Umbau der Treppe und den Wegfall des Bistros vergrößert sich der Wartebereich vor der Gondelbahn sicherheitstechnisch enorm, weil auch die Fläche oberhalb der Garagen künftig nutzbar wird. Durch den Umbau wird ein großer sicherheitsrelevanter Schritt getan, um weiterhin das sicherste und familienfreundlichste Skigebiet im Bayerischen Wald zu sein.

Auch für die Bergwacht hat der Umbau einen enormen positiven Aspekt. Die Bergretter erhalten einen zusätzlichen Raum für die Ausrüstung und für den Motorschlitten. Dadurch wird der bestehende medizinische Versorgungsraum für verletzte Personen vergrößert und der Zugang dorthin optimiert.

Für die Besucher gibt es aufgrund des Umbaus keine Einschränkungen. Jeder kann seine Karten für die Gondelbahn kaufen, die Wanderwege sind alle zugänglich und auch Parkplätze sowie Bushaltestellen sind weiterhin vorhanden. „Wir haben in der Zeit davor viel darüber nachgedacht und das Bestmögliche in die Wege geleitet, um den gewohnten Ablauf aufrecht zu erhalten“, bestätigte Stadler. Mit der Fertigstellung wird im November gerechnet – pünktlich zum Start der Wintersaison. (kfl)

Jubiläum

  • Bauabschnitte:

    1999 wurde die Gondelbahn gebaut, 2002 die 6er-Sesselbahn am Nordhang, 2005 die 6er-Sesselbahn am Sonnenhang erneuert, 2008 das ArBär-Kinderland am Thurnhofhang eröffnet. Während dieser Zeitabschnitte wurde auch die Beschneiungsanlage erweitert.

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