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Volkstänze erleben eine Renaissance

Die Oberpfälzer Volksmusikfreunde laden am 3. Mai ein zum Tanzabend im Gasthof „Russenbräu“ in Tiefenbach mit der Kapelle „G’steckenriebler“ .

Unverfälschte Volksmusik verspricht die Kapelle aus Niederbayern.

Tiefenbach.Die Oberpfälzer Volksmusikfreunde veranstalten am Samstag, 3. Mai, wieder einen Oberpfälzer Tanzabend. Dieser findet bereits zum 26. Mal im Gasthof Russenbräu in Tiefenbach statt.

Zu diesem Tanz konnten die „G’steckenriebler“ aus Wiesenfelden verpflichtet werden. Die Gründung der Kapelle erfolgte im Jahre 1995. Die Leitung hat Inge Höcherl inne. Mit der Bezeichnung „G’steckenriebler“ waren zu frühen Zeiten kleine Bauern gemeint, die ihre Felder und Wiesen an Hängen bewirtschafteten.

Mit „G’stecken“ wird im Niederbayerischen der Hang bezeichnet und das „Riebeln“ kann man als mähen verstehen. Die Bauern von größeren Betrieben „foppten“ dann immer die Kleinbauern zum Beispiel mit dem Satz: „Wos möchst denn nachand, du „G’steckenriebler“!

Musikbegeisterte erleben durch die „G’steckenriebler“ Volksmusik zum Genießen – aufgespielt wird ohne Verstärker. Das Tanzbein darf ab 20 Uhr zu Walzer, Polka, Schottisch, Rheinländer, Zwiefachen und Figurentänzen im Gasthof Russenbräu in Tiefenbach geschwungen werden. Diese alten Tänze erfreuen sich wieder wachsender Beliebtheit – auch bei vielen jungen Leuten.

Den Auftakt zum 26. Oberpfälzer Tanzabend bildet der Auftanz angeführt von Landkreisbeauftragten Johann Ederer. Es wird ein Unkostenbeitrag von sechs Euro erhoben. Jeder Besucher darf sich über ein Tanzzeichen freuen. (crk)

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