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Roding/Trasching

„Volkstrauertag wird nie an Aktualität verlieren“

Der Opfer von Krieg und Gewalt gedachte am Wochenende die Expositurgemeinde.
Josef Kneitinger

Kameraden der Feuerwehren Trasching und Zimmering legten am Ehrenmal einen Kranz nieder. Foto: Josef Kneitinger
Kameraden der Feuerwehren Trasching und Zimmering legten am Ehrenmal einen Kranz nieder. Foto: Josef Kneitinger

Roding.Die Vereine formierten sich in der Dorfmitte zu einem Kirchenzug zur Expositurkirche, wo Ruhestandspfarrer Josef Schmaderer den Gottesdienst zele-brierte. Im Anschluss fand vor dem Ehrenmal, an dem Fackeln entzündet worden waren, die Ehrung der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege statt. Schmaderer sagte: „Nur wenn wir uns immer wieder erinnern an die Opfer der beiden Weltkriege, können wir auch in die Zukunft schauen und und unsere Zukunft gestalten.“ Und weiter: „Wir denken aber auch an all diejenigen, die gegen Gewalt Widerstand geleistet haben und dabei ihr Leben lassen mussten.“

Bürgermeister Franz Reichold erinnerte an die Kriegstoten. Schon über 70 Jahre herrsche Frieden. Die meisten Bürger mussten niemals Krieg, Hunger und Elend am eigenen Leib spüren. Das werfe Fragen auf: Muss man dieses leidige Kriegsthema jedes Jahr aufwärmen? Hat sich der Volkstrauertag nach so langer Zeit nicht erübrigt?“ Reichold stellte klar: „Nein! Der Volkstrauertag wird nie an Aktualität verlieren, auch in einem friedvollen Land wie Deutschland es ist.“ Eine Musikkapelle, die den Kirchenzug begleitete und den Gottesdienst umrahmte, intonierte das Lied vom „Guten Kameraden“, drei Böllerschüsse ertönten und die Feuerwehren Trasching und Zimmering legten einen Kranz nieder. (rjk)

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