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Sonntag, 27. Mai 2018 25° 3

Altrandsberg

Von der Steinzeit bis zum Barock

.Das Weltkunstmuseum im Altrandsberger Schloss präsentiert Nachbildungen von weltberühmten Museumsobjekten.

Einblick in die AusstellungFoto: cpj

Miltach.Das „Weltkunstmuseum“ im Altrandsberger Schloss präsentiert Nachbildungen von teilweise weltberühmten Museumsobjekten. Die Ausstellungsstücke bieten einen Querschnitt durch die gesamte Kunst- und Kulturgeschichte des Abendlandes von der Steinzeit bis zum Barockzeitalter. Die jungen Besucher können zur „Museumsrallye“ starten, einem spannenden Bilderrätsel, das nur durch einen aufmerksamen Ausstellungsrundgang gelöst werden kann.

Ein Besuch in Altrandsberg lohnt allemal. Die umfangreich sanierte Vierflügelanlage aus dem 16. und 17. Jahrhundert beeindruckt durch ihr imponierendes bauliches Erscheinungsbild. Die Arkadengänge im geschlossenen Innenhof lassen die reizvolle Atmosphäre vergangener Zeiten spüren.

Der Untertitel der Dauerausstellung „Kunst und Kultur des Abendlandes – von der Steinzeit zum Barock in Kopie aus den Museen der Welt“ deutet bereits an, welch facettenreiches Spektrum an sehenswerten Exponaten hier präsentiert wird. In 17 thematisch gegliederten Vitrinen wird eine Vielzahl an Replikaten, also an originalgetreuen Nachbildungen von Kunstschätzen aus großen Museen der Welt gezeigt. Es handelt sich dabei um Dauerleihgaben der Firma ARA Kunst, Altrandsberg.

Dazu zählt zum Beispiel die „Zauberglocke“ eines assyrischen Priesters (8. Jh. v. Chr.), die kunstvoll gefertigte „Mohrenkopfschale“ thrakischer Herkunft (3. Jh. v. Chr.), minoische Keramik von der Mittelmeerinsel Kreta, zahlreiche Kostbarkeiten aus dem alten Ägypten, der berühmte Tassilo-Kelch aus dem 8. Jahrhundert, das Salzburger Verkündigungsrelief aus der Zeit um 1500 oder etwa zwei Moriskentänzer-Plastiken, deren Originale um 1480 Erasmus Grasser angefertigt hatte – alles detailgetreue Repliken von großartigen Kunstwerken.

Der Rundgang durch das Museum kommt einer Zeitreise durch das Kunst- und Kulturschaffen vergangener Epochen der Menschheitsgeschichte gleich.

Die eindrucksvolle Rauminstallation „Das letzte Abendmahl“ des Miltacher Künstlers Andreas Pregler in einem Kellergewölbe-Raum beschließt den Gang durch das Museum.

Schloss Altrandsberg bietet ein attraktives Ziel für den Wochenendausflug, etwa in Kombination mit einer Fahrradtour entlang des Donau-Regen-Radweges. Ein Besuch im „Weltkunstmuseum“ lohnt auch für Schulklassen.

Nach Vereinbarung können auch Schlossführungen (mit Kirchenführung) gebucht werden. Geöffnet ist das Schloss von Mai bis Oktober, Sonn- und Feiertag, von 14 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung. Führungen, auch für Schulklassen, sind nach Vereinbarung möglich. Weitere Informationen unter Schloss Altrandsberg, 93468 Miltach, Telefonnummer (0 99 44) 34 15 12 (Gemeinde Miltach); E-Mail: poststelle@miltach.de; http://www.miltach.de/773.html (cpj)

Ausstellung

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