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Broschüre

Von Dobernigl bis Rundspor-Lorchel

Die Pilzvielfalt des Böhmerwaldes steht im Mittelpunkt.

Die Laubwald-Rotkappe kommt im Nationalpark Bayerischer Wald und im gesamten Böhmerwald vor.Foto: Gerhard Schuster/Nationalpark Bayerischer Wald
Die Laubwald-Rotkappe kommt im Nationalpark Bayerischer Wald und im gesamten Böhmerwald vor.Foto: Gerhard Schuster/Nationalpark Bayerischer Wald

Viechtach.Um Licht ins Dunkel der vielen verschiedenen Pilzarten des Böhmerwaldes zu bringen, läuft seit 2017 das Interreg-Projekt „Funga des Böhmerwaldes“. Dafür arbeiten die beiden Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava mit Pilzexperten aus Deutschland, Tschechien und Österreich zusammen.

Im Rahmen der Kooperation wurde jetzt die Broschüre „Pilze im Böhmerwald“ in deutscher und tschechischer Sprache durch den Nationalpark Šumava veröffentlicht. In dieser finden sich eine Übersicht der häufigsten Gift- und Speisepilze, Kurzporträts sogenannter Naturnähezeiger-Pilze sowie einige Raritäten. „Mit diesen Untersuchungen können wir das Wissen über die Pilze des Böhmischen Waldes erstmals länderübergreifend zusammenfassen und erweitern“, erklärt Peter Karasch, der auf bayerischer Seite im Nationalpark für das Projekt zuständig ist. Das Forschungsgebiet erstreckt sich über die beiden Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava hinaus und umfasst neben dem Umland der Großschutzgebiete auch den Oberpfälzer Wald in Deutschland und Teile des Mühl- und Waldviertels in Österreich. In der gesamten Region wurden dafür Daten zur Verbreitung, Ökologie und Molekulargenetik gesammelt und ausgewertet. Der letzte Schritt ist die öffentliche Präsentation der Ergebnisse.

Ziel des Projekts ist ein umfassender Online-Atlas mit den Verbreitungskarten, Fotos und Beschreibungstexten der Pilzarten. „Zum Start der Pilzsaison diesen Sommer wird die Sammlung auch online gehen“, so Pilzforscher Karasch. Bis dahin kann man sich schon mithilfe der neuen, kostenlosen Broschüre informieren.

Erhältlich ist diese ab Mitte Februar in den Besucherzentren des Nationalparks in gedruckter Form. Des Weiteren kann man das Heft auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Mykologie downloaden sowie auf der Homepage des Nationalparks unter der Adresse www.nationalpark-bayerischer-wald.de.

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