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Gartenfreunde

Von Naturlehrpfaden beeindruckt

Der OGV Gleißenberg nahm viele interessante Eindrücke mit nach Hause.
Von Jakob Moro

Die Mitglieder des OGV Gleißenberg beim Lehrpfad „Bäume des Jahres“, mit auf dem Bild Bürgermeister Herbert Bauer und OGV-Vorsitzender Georg Fritsch Foto: Jakob Moro
Die Mitglieder des OGV Gleißenberg beim Lehrpfad „Bäume des Jahres“, mit auf dem Bild Bürgermeister Herbert Bauer und OGV-Vorsitzender Georg Fritsch Foto: Jakob Moro

Stamsried.Der Obst- und Gartenbauverein Gleißenberg mit seiner Vorsitzenden Anita Hastreiter besuchte die Marktgemeinde Stamsried. Bürgermeister Herbert Bauer begrüßte die Gruppe am Marktplatz und erläuterte zunächst die Maßnahme Neugestaltung des Marktplatzes. In der Kirchbachaue informierte Bauer über den Barfußpfad und den Keltischen Baumkreis.

Nach dem keltischen Jahreskalender teilt sich das Jahr in 39 Abschnitte, die wiederum von 21 Bäumen regiert werden. Das Geburtsdatum verrät, welcher Baum jedem Menschen zugeordnet ist. Die Gäste waren erstaunt, dass dieser Baum viele Eigenschaften mit dem persönlichen „Lebensbaum“ gemeinsam hat. Auch der „Weg der Sinne“ im Schlosspark und besonders das vollbiologische Naturbad stießen auf großes Interesse. Bauer erklärte die Entstehung und Funktionsweise des Bades, das die Gleißenberger sichtlich begeisterte. Anschließend wurde zum Lehrpfad „Bäume des Jahres“ nach Raubersried gefahren, wo Vorsitzender Georg Fritsch viel Wissenswertes über das Dorf Raubersried berichtete.

Der Baumlehrpfad wurde im Mai 2018 offiziell eröffnet und ist der einzige in der gesamten Region. Auf einer Fläche von rund 6600 Quadratmetern wurden über 30 Bäume, die seit dem Jahr 1979 als „Bäume des Jahres“ gekürt worden waren, gepflanzt. Jeder Baum ist mit einem Hinweisschild versehen, das die jeweiligen Eigenschaften beschreibt. Ergänzt wurde der Lehrpfad noch mit dem Ginkgo, dem Baum des Jahrtausends. Die Vorsitzende Anita Hastreiter bedankte sich bei Georg Fritsch und Herbert Bauer für die interessanten und lehrreichen Führungen und überreichte ein Präsent in Form einer Pflanze. Stark beeindruckt von der Vielzahl an Naturlehrpfaden ließen die Gäste aus dem „Bayerischen Meran“ den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

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