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Justiz

Vor Gericht, weil das Kennzeichen fehlte

Der 20-jährige Angeklagte hatte das Vorderkennzeichen bei einer Kontrolle in Cham im Fahrzeuginneren. Das hat Folgen.

Der Angeklagte muss nun eine Geldstrafe bezahlen. Foto: Oliver Berg/dpa
Der Angeklagte muss nun eine Geldstrafe bezahlen. Foto: Oliver Berg/dpa

Cham.Eine Polizeikontrolle erwischte am 28. Januar gegen 3.45 Uhr einen PKW ohne Vorderkennzeichen. Das Auto fuhr in Cham die Rodinger Straße entlang, die Beamten fanden das Kennzeichen abmontiert im Fahrzeuginneren. Es erfolgte eine Anzeige wegen Kennzeichenmissbrauchs, der 20-jährige Fahrer musste sich nun wegen dieser Sache sogar vor dem Chamer Amtsgericht verantworten.

Er habe das Kennzeichen nicht abmontiert, um einer Identifizierung zu entgehen, erklärte der junge Mann Richter Wolfgang Voit. Vielmehr sei es ihm darum gegangen, den neu aufgetragenen Lack des Fahrzeugs nicht zu beschädigen.

Nach der Kontrolle habe er das Kennzeichen mit Saugknöpfen angebracht, um wieder ordnungsgemäß am Straßenverkehr teilnehmen zu können. Eine Verurteilung erschien angesichts des geringen Tatvorwurfs und der zu erwartenden Strafe eher unwahrscheinlich. Eine Einstellung gegen Geldauflage sei möglich, so Voit, auch die Staatsanwaltschaft sprach sich dafür aus.

Nach Rücksprache mit seinem Verteidiger stimmte der Angeklagte der Einstellung des Verfahrens nach Paragraf 153 a zu. Ohne Geldauflage könne dies allerdings nicht geschehen, erklärte der Richter.

400 Euro muss der Walderbacher nun zahlen, eher das Verfahren entgültig eingestellt werden kann. (cya)

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